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Klimaschutz braucht Innovationen – Deutsche Flughäfen mit ihren Projekten in vorderster Reihe

Berlin (ots) – “Der Luftverkehr hat nicht nur eine herausragende wirtschaftliche
Bedeutung, sondern auch eine klimapolitische Verantwortung. Deswegen haben die
deutschen Flughäfen sich frühzeitig mit dem Thema Klimaschutz
auseinandergesetzt. Seit über 10 Jahren arbeiten die Flughäfen an dieser
Strategie und setzen Maßnahmen zum Klimaschutz konsequent um”, so das klare
Statement von Udo Mager, Geschäftsführer des Flughafen Dortmund und Vorsitzender
des ADV-Fachausschusses Umwelt.

Die in den letzten Jahren erreichte CO2-Reduktion an den ADV-Airports
unterstreicht die erfolgreiche Arbeit der deutschen Verkehrsflughäfen in puncto
Klimaschutz. Die erfreulichen Ergebnisse sind Anlass, die wirksame Strategie mit
neuen Zielen fortzuführen und den verabschiedeten European Green Deal zu
unterstützen:

– Von 2010 bis 2018 haben die ADV-Airports die CO2-Emissionen um
24% verringert.
– Bis 2030 streben die ADV-Verkehrsflughäfen eine gemeinsame
CO2-Reduzierung von 50% an.
– Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen sogar auf netto-null
runtergefahren werden.

Die Infrastruktur eines Flughafens ist neben dem Flugverkehr ein sinnvolles
Feld, auf dem Klimaschutz vorangebracht werden kann. Zur Umsetzung dieser hoch
gesteckten Ziele haben die deutschen Verkehrsflughäfen eine Vielzahl von
standortbezogenen Projekten aufgelegt. Zahlreiche innovative Technologien wirken
sich bereits heute positiv auf die Klimabilanz der Flughäfen aus:

– Energieversorgung: Ausschöpfung der regionalen Möglichkeiten zur
klimafreundlichen Energieversorgung, Energieerzeugung und Versorgung durch den
Einsatz regenerativer Energien, z. B. Solarstrom, Windkraft, Nutzung von
Geothermie für den Kälte- und Wärmebedarf, Erzeugung von Strom und Wärme aus
nachwachsenden Rohstoffen

– Gebäudetechnik: Optimierung der Klimatisierung von Terminals, Bau nachhaltiger
Gebäude mit niedrigem Energieverbrauch, energetische Optimierung von
Neubauprojekten, Terminals und Bürogebäuden, z. B. Heizen und Kühlen mittels
Eisspeicher, Temperatursteuerung in Abhängigkeit von der Wetterprognose,
effiziente Beleuchtung und innovative Raumlufttechnik

– Flughafenspezifische Anlagen: Umstellung der Befeuerung von Start- und
Landebahnen auf LED-Technologie, Umrüstung der Vorfeldbeleuchtung, Optimierung
von Fluggastbrücken und Gepäckförderanlagen

– Fuhrpark/Mobilität: Umstellung der Fahrzeuge auf dem Vorfeld auf alternative
Antriebe, Ausbau und Umstellung auf Elektromobilität bzw. alternative
Kraftstoffe, z. B. Elektrifizierung des Abfertigungsfuhrparks

Zu diesen Maßnahmen stehen die ADV-Flughäfen in engem Austausch mit der Absicht,
Best-Practice-Lösungen an einer Vielzahl von Standorten umzusetzen.

“Bei allem Engagement – allein können die Flughäfen die CO2-Reduktion im
Luftverkehr nicht stemmen. Um den Luftverkehr insgesamt zukunftsfähig zu machen,
müssen synthetische Kraftstoffe entwickelt werden, die klimaneutral hergestellt
werden. Unter heutigen Bedingungen ist dieser Kraftstoff auf dem Weltmarkt drei-
bis fünfmal so teuer wie herkömmliches Kerosin. Damit die Fluggesellschaften den
Treibstoff auch tanken können, muss dieser zu wettbewerbsfähigen Preisen und in
großen Mengen hergestellt werden. Dies ohne größere Wettbewerbsverzerrungen
umzusetzen, muss das Ziel von Politik und Wirtschaft sein”, fordert Ralph
Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV.

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Sabine Herling
Fachbereichsleitung Verbandskommunikation / ADV-Pressesprecherin
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