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Piloten-Streik: Rechte der Passagiere und Chancen auf Entschädigung

Potsdam (ots) – Der nächste Lufthansa-Streik ist da: Betroffen
sind Langstreckenflüge ab Deutschland sowie die Frachtflotte von
Lufthansa Cargo. Es ist damit zu rechnen, dass auch in den Tagen nach
dem Streik Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr der Lufthansa auftreten,
da Abläufe wieder neu koordiniert werden müssen. Der internationale
Entschädigungsdienstleister refund.me (www.refund.me) informiert vor
diesem Hintergrund über die Rechte und Entschädigungsansprüche der
Flugpassagiere im Streikfall.

Die europäische Fluggastrechteverordnung Nr. 261 aus dem Jahr 2004
legt fest, dass Fluggesellschaften bei Streik nicht dazu verpflichtet
sind, den betroffenen Passagieren Entschädigungen für Verspätungen,
Ausfälle oder verpasste Anschlussflüge zu zahlen. Diese Verfügung
wurde durch zwei am 12. Juni 2014 gefällte Urteile des
Bundesgerichtshofes bekräftigt (Urteil vom 12.06.2014, Az. X ZR
104/13 und X ZR 121/13): Selbst ein Streik der eigenen Mitarbeiter
einer Airline muss nach Auffassung der Karlsruher Richter zu den
außergewöhnlichen Ereignissen gezählt werden, die eine
Fluggesellschaft nicht beeinflussen kann.

Jedoch sollten vor allem nicht direkt vom Streik Betroffene ihren
Entschädigungsanspruch genau prüfen lassen. Sollte Passagieren nach
Beendigung des Arbeitskampfes das Boarding verweigert werden, da
andere Fluggäste streikbedingt umgebucht worden sind, haben sie
Anspruch auf Entschädigung. Gleiches gilt, wenn vor dem eigentlichen
Streiktag Flüge annulliert werden.

Doch auch wenn die Airlines nicht zu einer Ausgleichszahlung
verpflichtet sind, haben sie den Passagieren gegenüber bestimmte
Leistungen zu erbringen: Dazu gehört die Pflicht, eine
Ersatzbeförderung zu organisieren, die auch mit einem anderen
Verkehrsmittel erfolgen kann. Verspätet sich ein Flieger um mehr als
zwei Stunden, stehen den Passagieren Versorgungsleistungen zu.
Darunter fallen kostenlose Getränke, Snacks oder ggf. auch eine
Mahlzeit sowie zwei Telefongespräche, E-Mails oder Faxe. Wird ein
Flug annulliert, steht es Passagieren frei, vom Kaufvertrag des
Tickets zurückzutreten und sich den vollständigen Preis erstatten zu
lassen.

“Die Lufthansa ist aus unserer Erfahrung eine der
professionellsten Airlines weltweit, insbesondere was die
Kundenbetreuung und die Organisation des Geschäftsbetriebs
anbelangt”, erklärt Eve Büchner, Geschäftsführerin von refund.me.
“Dennoch kommt es auch hier immer wieder mal zu Verspätungen und
Ausfällen, die sich Passagiere entschädigen lassen sollten.
Ausgleichsansprüche werden in der Regel gründlich und zügig
abgearbeitet.”

Fluggäste, die rund um den Streik von Flugunregelmäßigkeiten
betroffen sind, können auf www.refund.me oder mit der mobilen App
prüfen, ob ihnen eine Entschädigungsleistung zwischen 250 und 600 EUR
zusteht.

Über refund.me

refund.me ist ein global aufgestellter, mehrfach preisgekrönter
Dienstleister, der Reisende bei der Durchsetzung ihrer
Entschädigungsansprüche für Verspätungen, Flugausfälle, verpasste
Anschlüsse und Umleitungen schnell und unkompliziert unterstützt. Die
Mission des 2012 gegründeten Start-ups: Passagierrechte weltweit
transparent und durchsetzbar machen. Expertenteams in 13 Ländern
weltweit haben bisher Ansprüche von Passagieren aus mehr als 135
Ländern, von 5 Kontinenten und bei über 340 Fluggesellschaften
durchgesetzt. Das einzigartige und hochpräzise Advanced Business
Logic System (ABL) ermöglicht die Bearbeitung der Ansprüche direkt
auf der Website oder über die kostenlose App. So setzt refund.me
Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro entsprechend der
EU-Verordnung 261/2004 unkompliziert durch. refund.me arbeitet mit
der geringsten Provision der Branche ab 15% (zzgl. MwSt.), die nur im
Erfolgsfall fällig wird. 2014 lobte die Financial Times das
Unternehmen in ihrem “Innovative Lawyers Report” als “legal industry
pioneer”. Die Firmenzentralen befinden sich in Potsdam und im
kalifornischen Palo Alto.

Pressekontakt:
press@refund.me I +49.16093603435