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Winterdienst an deutschen Flughäfen auf Hochtouren – alle Kräfte in vollem Einsatz

Berlin (ots) – Die deutschen Flughäfen sind auch in diesem Winter
für den Schneefall bestens vorbereitet. Für die Enteisung der
Flugbetriebsflächen stehen die bestmögliche Ausstattung von Geräten
und zusätzliches Personal zur Verfügung. Dadurch sollen
witterungsbedingte Einschränkungen des Flugbetriebs weitestgehend
minimiert werden.

Die Wintersaison verlangt den deutschen Flughäfen Höchstleistungen
ab. Flexible und umfassende Einsatzpläne für Personal, Technik und
Winterdienstfahrzeuge sind erforderlich. Etwa zwanzig Minuten werden
durchschnittlich für die Räumung einer Start- und Landebahn benötigt.
Dafür steht rund um die Uhr das Personal für den Wintereinsatz
bereit. Durch Sonderschichten und 24-Stunden-Bereitschaftsdienste
geben die deutschen Flughäfen ihr Bestmögliches, um das Rollfeld von
Schnee und Eis zu befreien. „Die Flughäfen unternehmen beachtliche
Anstrengungen beim Winterdienst. Alle Kräfte und Einsatzfahrzeuge
werden deutlich aufgestockt, um die Beeinträchtigungen für die
Reisenden so gering wie möglich zu halten.“, kommentiert Ralph
Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. An den
Flughäfen stehen über 1.100 Winterdienstfahrzeuge für den Einsatz
bereit – davon ca. 100 Streufahrzeuge, 250 Schneepflüge und 300
Kehr-Blas-Geräte. Bei der Enteisung denken die Flughäfen auch an die
Umwelt. Es werden biologisch abbaubare Enteisungs- und Streumittel
eingesetzt. Neben der Enteisung der Flugbetriebsflächen muss auch die
Flugzeugenteisung vorgenommen werden. Schon ab Temperaturen von +5°C
kann es erforderlich sein, spezifische Bereiche der Flugzeuge mit
Enteisungsmitteln zu behandeln. Die Sicherheit für die Passagiere und
das Personal steht im Vordergrund. Demnach ist auch das gesamte
Enteisungsprozedere an klare internationale Regeln, hohe
Anforderungen an die Durchführung sowie eine präzise Kommunikation
zwischen Cockpit und Enteisungsverantwortlichen gebunden.

„Auch bei der Enteisung hat der Sicherheitsstandard Priorität.
Daher investieren die Flughäfen jährlich mehrere Millionen Euro in
neue, moderne Geräte und deren Instandhaltung.“, so Beisel.

Trotz aller Anstrengungen kann es zu witterungsbedingten
Verspätungen und Flugausfällen kommen. Für diese Beeinträchtigungen
werden die Reisenden um Verständnis gebeten. Die Flughäfen setzen
alle Bemühungen ein, um negative Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu
vermeiden. Dazu stehen die Flughäfen sowohl mit der Flugsicherung als
auch mit den Fluggesellschaften in engem Kontakt, um durch Witterung
bedingte Einschränkungen abzuschätzen und frühzeitig die
Abfertigungsprozesse dahingehend anzupassen.

Es wird empfohlen, dass sich die Passagiere vor Antritt ihrer
Reise zu möglichen Einschränkungen im Flugverkehr informieren.

Weiterführende Informationen zum Thema Winterdienst an den
deutschen Flughäfen erhalten Sie unter www.adv.aero.

Pressekontakt:
Sabine Herling
Fachbereichsleitung Verbandskommunikation I ADV-Pressesprecherin
Tel.: 030-310 118-22
Mobil: 0176-1062 8298
herling@adv.aero

Isabelle B. Polders
Fachbereichsleitung Verbandskommunikation I ADV-Pressesprecherin
Tel.: 030-310 118-14
Mobil: 0159-043 57 505
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