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Henley & Partners Reisepass-Ranking: Asiatische Länder dominieren, UK und US rutschen ab

London (ots/PRNewswire) – Bei Anbruch des dritten Quartals 2019
halten sich Japan und Singapur an der Spitze des Henley Passport
Index (https://www.henleyglobal.com/henley-passport-index/), mit
einer Punktzahl von 189, was bedeutet, dass die Reisenden ohne Visum
oder mit einem bei der Einreise erhaltenen Visa in 189 Länder reisen
dürfen. Das neueste Ranking bezüglich Reisedokumenten und globaler
Mobilität, das auf exklusiven Daten der International Air Transport
Association (IATA) (https://www.iata.org/Pages/default.aspx) basiert,
markiert den Höhepunkt einer 18-monatigen Erfolgsserie, nachdem
Deutschland von seinem ersten Platz Anfang 2018 verdrängt wurde.

Südkorea, das von der Spitzenposition im letzten Quartal
zurückgefallen ist, liegt nun neben Finnland und Deutschland auf
Platz 2 und kann in 187 Länder ohne ein vor Antritt beantragtes Visum
reisen. Der Aufstieg Finnlands ist auf die jüngsten Änderungen der
ehemals sehr restriktiven Visapolitik Pakistans zurückzuführen. In
der Hoffnung, Touristen anzuziehen und seine angeschlagene Wirtschaft
anzukurbeln, bietet Pakistan nun eine ETA (Electronic Travel
Authority) für 50 Länder an. Davon ausgeschlossen sind Großbritannien
und die USA. Mit 183 Punkten teilen sich Großbritannien und die USA
nun den 6. Platz – die niedrigste Position, die beide Länder seit
2010 eingenommen haben, und einen deutlichen Rückgang gegenüber ihrer
ersten Platzierung im Jahr 2014.

Dänemark, Italien und Luxemburg teilen sich den dritten Platz,
während Frankreich, Spanien und Schweden den gemeinsamen vierten
Platz belegen. In signifikanten Verschiebungen an anderer Stelle sind
die Vereinigten Arabischen Emirate zum ersten Mal in der 14-jährigen
Geschichte des Index unter den Top 20 und haben ihre Zahl der
visafreien Reiseziele in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.
Afghanistan steht nach wie vor an unterster Stelle des globalen
Mobilitätsspektrums, mit Zugang zu nur 25 Zielen weltweit.

Brexit, die EU und der Zusammenhang zwischen Visa-Freizügigkeit
und progressiver Reform

Während der gesamten Geschichte des Index hat Großbritannien immer
einen der fünf besten Plätze in der Rangliste belegt. Mit dem
bevorstehenden Ausstieg aus der EU erscheint die einst starke
Position Großbritanniens jedoch zunehmend unsicherer. Der
Brexit-Prozess hatte noch keine direkten Auswirkungen auf das
britische Ranking, aber neue Untersuchungen unter Verwendung
exklusiver historischer Daten aus dem Henley Passport Index
(https://www.henleyglobal.com/henley-passport-index/) deuten darauf
hin, dass sich dies ändern könnte, mit Folgen, die über einen
Rückgang der Passport-Power hinausgehen.

Die politikwissenschaftlichen Forscher Ugur Altundal und Ömer
Zarpli von der Syracuse University bzw. der University of Pittsburgh
haben einen Zusammenhang zwischen Visa-Freizügigkeit und progressiver
Reform gefunden. Sie sagen: „Die Aussicht auf Abkommen mit der EU
über die Befreiung von der Visumpflicht hat die Nachbarländer
ermutigt, wichtige Reformen in Bereichen wie bürgerliche und
politische Rechte, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit durchzuführen“,
und sie stellen fest, dass die Freizügigkeit offensichtlich eine
wichtige Voraussetzung nicht nur für das Wirtschaftswachstum, sondern
auch für die soziale Integration und den fortschreitenden politischen
Wandel ist. Angesichts des zunehmenden Nationalismus und der
Tatsache, dass führende Länder wie Großbritannien und die USA eine
Politik verfolgen, die die Freizügigkeit einschränkt, zeigt diese
neue Studie, dass die damit verbundenen Auswirkungen auf politische
Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Demokratie tiefgreifend
sein könnten.

Dr. Christian H. Kaelin (http://www.chriskalin.com/), Chairman von
Henley & Partners (https://www.henleyglobal.com/) und Erfinder des
Passport-Indexkonzepts, sagt: „Diese neueste Forschung scheint etwas
zu bestätigen, was viele von uns bereits intuitiv wussten: dass eine
größere Visa-Freizügigkeit der gesamten globalen Gemeinschaft zugute
kommt, und nicht nur den stärksten Ländern.“

Länder mit Staatsbürgerschaftsprogrammen
(citizenship-by-investment (CBI)
(https://www.henleyglobal.com/citizenship-programs/) weisen weiterhin
eine starke Performance im Index auf und zeigen einen ähnlichen
Zusammenhang zwischen der Macht des Passes und dem wirtschaftlichen
und sozialen Fortschritt. Malta
(https://www.henleyglobal.com/citizenship-malta-overview/) liegt nun
mit 182 Punkten auf dem 7. Platz, nur einen Platz hinter
Großbritannien und den USA. Zypern
(https://www.henleyglobal.com/citizenship-cyprus-overview/) bleibt
mit 172 Punkten auf dem 16. Platz, während die karibische Nation
Antigua und Barbuda
(https://www.henleyglobal.com/citizenship-antigua/) nun auf dem 29.
Platz liegt und im letzten Jahrzehnt um 11 Plätze gestiegen ist.

Bericht herunterladen (https://www.henleypassportindex.com/assets/
2019/Q3/HPI%20Report%20190701.pdf)

Pressekontakt:
Sarah Nicklin
Group PR Manager
sarah.nicklin@henleyglobal.com

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