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Flugverspätungs-Ranking: Auf diesen Strecken gibt es die meisten Probleme

Berlin (ots) –

– AirHelp analysiert die 50 europäischen Flugstrecken mit den
meisten Verspätungen und Ausfällen im Jahr 2018
– 14 von 50 Strecken hatten Start oder Ziel in Deutschland
– Die meisten Probleme gab es von Mykonos nach London-Gatwick

Rund ein Drittel der europäischen Flugstrecken mit den meisten
Verspätungen oder Ausfällen im letzten Jahr Jahr hatten ihren Start-
oder Zielflughafen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer
aktuellen Analyse des Fluggasthelfer-Portals, AirHelp
(www.airhelp.com).

Demnach mussten Fluggäste in Deutschland insbesondere für einen
Flug von Frankfurt am Main nach Pristina im Kosovo viel Zeit
einplanen:

Rund 70 Prozent aller Flüge auf dieser Strecke waren 2018
verspätet oder fielen aus. Auch Passagiere, die von Rom-Fiumicino zum
Flughafen Köln/Bonn (66,5 Prozent unpünktliche Flüge) oder von
Catania nach Stuttgart (65,7 Prozent unpünktliche Flüge) reisen
wollten, mussten in den meisten Fällen mehr Zeit als geplant in ihren
Flug investieren. Die deutschen Flughäfen Berlin-Schönefeld, Hamburg,
München und Düsseldorf tauchen in der Statistik der unpünktlichsten
Flugstrecken des Jahres ebenfalls auf.

Diese europäischen Flugstrecken waren am häufigsten von Problemen
betroffen

Europaweit am meisten Probleme im Flugverkehr gab es hingegen auf
der Flugstrecke von Mykonos zum Londoner Gatwick-Flughafen. Über drei
Viertel aller Flüge von der griechischen Insel in die britische
Hauptstadt waren von Verspätungen oder Ausfällen betroffen – mehr als
auf jeder anderen europäischen Flugstrecke.

Am zweitmeisten unpünktliche Flüge gab es auf der Strecke von
Lissabon zum Flughafen Rom-Ciampino (74,26 Prozent unpünktliche
Flüge). Auch die Flugstrecke mit den drittmeisten Verspätungen und
Ausfällen ging von Lissabon aus. So starteten rund 74 Prozent aller
Flüge aus der portugiesischen Hauptstadt nach Brüssel nicht nach
Plan.

Laura Kauczynski, Expertin für Fluggastrechte von AirHelp,
kommentiert die Analyse:

„Im letzten Jahr mussten Fluggäste besonders viel Geduld
mitbringen, denn auf einigen Flugstrecken starteten nicht einmal ein
Drittel aller geplanten Flüge nach Plan. Das ist in Deutschland neben
den vielen Streiks bei Ryanair vor allem auf den extremen Marktkampf
im Zuge der Insolvenzen von Air Berlin und Niki zurückzuführen.

Passagiere, die von Flugverspätungen oder -ausfällen betroffen
waren, haben unter Umständen Anspruch auf eine Entschädigung in Höhe
von bis zu 600 Euro pro Person. Wir von AirHelp unterstützen
Flugreisende dabei diese durchzusetzen und ziehen, wenn nötig, sogar
für sie vor Gericht.“

Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere

Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen
in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der
Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke.
Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der
tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den
ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können
ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei
Jahre nach ihrem Flugtermin.

Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle
können bewirken, dass die ausführende Airline von der
Kompensationspflicht befreit wird.

Sämtliche Ergebnisse der Untersuchung stehen unter dem
nachfolgenden Link zur Verfügung: http://ots.de/mwER3J

Pressekontakt:
Nils Leidloff | nils.leidloff@tonka-pr.com | +49.30.403647.607

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