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Deutsche Flughäfen fordern politisches Bekenntnis zu Elektromobilität

Berlin (ots) – Elektromobilität ist eine entscheidende
Stellschraube für nachhaltige Mobilität. Seit Jahren ist der Einsatz
von Elektrofahrzeugen ein zentraler Aspekt der
Nachhaltigkeitsstrategie der ADV-Flughäfen. Das erklärte Ziel der
deutschen Flughäfen ist ein flächendeckender Einsatz von E-Fahrzeugen
auf dem Vorfeld. Der Flughafenverband ADV sieht ein Potential von
10.000 Fahrzeugen. Die Flughäfen fordern allerdings Unterstützung von
der Bundesregierung. Hierzu erklärt der Hauptgeschäftsführer des
Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel:

„Die Bundesregierung ist aufgefordert, ein mutiges Signal für mehr
Elektromobilität zu senden. Wir fordern die Bundesregierung auf, das
nachhaltige Engagement der Flughafenbetreiber zu stärken.
Förderprogramme für die Investitionen in neue Ladeinfrastruktur auf
den Vorfeldern, Prämien sowie die Einführung einer
Sonderabschreibungsmöglichkeit für die gewerbliche Nutzung von
Fahrzeugen mit elektrifizierten Antrieben wären ein Schritt in die
richtige Richtung.“

Schon seit Jahren engagieren sich die deutschen Flughäfen beim
Thema Elektromobilität. So haben die Flughäfen im Rahmen des
Förderprogramms „Modellregionen Elektromobilität“ Erfahrungen mit
Elektrofahrzeugen sammeln können. Die Flughäfen möchten ihr
Engagement weiter ausbauen. Derzeit sind bereits über 700 E-Fahrzeuge
an den 22 internationalen Verkehrsflughäfen im Einsatz. Nach
aktuellen Zahlen des Flughafenverbandes ADV werden derzeit 19 Prozent
aller am Flughafen genutzten Fahrzeuge mit alternativen Antrieben
(Erdgas, Hybrid, Elektro, H2) betrieben.

„Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind prädestiniert für den Einsatz
am Flughafen mit den hier vorherrschenden Kurzstreckenverkehren. Das
erklärte Ziel der Flughäfen ist ein flächendeckender Einsatz von
E-Fahrzeugen auf dem Vorfeld“, so Verbandschef Beisel. Konkret sieht
der Flughafenverband ADV ein Potential von 10.000 Fahrzeugen an
deutschen Flughäfen, inklusive aller BVD-Dienste.

Pressekontakt:
Friederike Langenbruch
Pressesprecherin
Fachbereichsleiterin Verbandskommunikation
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