Luft- und Raumfahrtstandort Sachsen und Thüringen

Die Luft- und Raumfahrtbranche ist als Technologietreiber von erheblicher strategischer Bedeutung für den Industrie- und Innovationsstandort Deutschland. In Sachsen hat die Luft- und Raumfahrtindustrie eine lange Tradition.

Heute ist der Freistaat wichtiger Standort der Branche. Rund 160 Akteure, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, erwirtschaften mit mehr als 7.000 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 1,4 Milliarden Euro.

In Thüringen sind ca. 60 Akteure mit mehr als 5.000 Mitarbeitern in der Luft- und Raumfahrtbranche tätig.

Seine Kernkompetenzen hat die Branche in den Bereichen Aus- und Umrüstung von Flugzeugen, der Komponentenfertigung für Flugzeuge und Raumfahrtobjekte, beim Test von Flugzeug- und Raumfahrtstrukturen, bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Luft- und Raumfahrttechnik sowie im Luftverkehr und der Betreuung von Flugzeugen. Externe Industrieforschungseinrichtungen und wissenschaftlich-technische Dienstleister sowie Transfer-, Beratungs- und sonstige Dienstleistungen ergänzen das Angebot.

Exzellenter Forschungsstandort

Die Forschungslandschaft in den Freistaaten Sachsen und Thüringen ist mit acht staatlichen Universitäten, zehn Hochschulen für angewandte Wissenschaften, sechs Kunsthochschulen und einer großen Anzahl leistungsfähiger außeruniversitärer Forschungseinrichtungen hervorragend aufgestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen in den Freistaaten an neun Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) sowie an drei der WGL zugeordneten Außenstellen der Senckenberg Gesellschaft, an zwei Helmholtz-Zentren, zwei Helmholtz-Instituten und drei Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, an 18 Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, an zehn Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und an zwölf landesfinanzierten Forschungseinrichtungen.