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Klimakonferenz in Glasgow – Verpflichtung für Mensch und Industrie – Flughäfen erreichen mit ambitioniertem Maßnahmenpaket die verschärften Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung

Berlin (ots) –

Ab dem 31. Oktober findet in Glasgow die 26. Conference of the Parties der Vereinten Nationen statt. Unter dem Motto “Vereinte Welt packt den Klimawandel an” wird über die Senkung der Treibhausgasemissionen und das Erreichen des 1,5 Grad-Ziels beraten. Die Weltgemeinschaft steht vor der enormen Aufgabe, die menschengemachte Erderwärmung zu bremsen. Dafür muss sie CO2-neutral werden. Das heißt: Der Ausstoß klimaschädlicher Gase muss massiv verringert und CO2 aus der Atmosphäre entzogen werden.

ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel unterstreicht die Notwendigkeit, dass sich alle gemeinsam gegen den Klimawandel stellen und nennt konkrete Handlungsfelder: “Die Flughäfen haben dafür individuelle Strategien entwickelt, in den kommenden Jahren sauberer und effizienter zu werden. Als Mittelpunkt eines komplexen Netzes von Flugbewegungen, technischen Operationen und Landverkehrsmitteln können Flughäfen ihre CO2-Emissionen auf vielfältige Weise reduzieren. Dazu gehören eine bessere Isolierung und Energieeffizienz der Gebäude und technischen Anlagen, die Umstellung auf grüne Energiequellen sowie Investitionen in hybride, elektrische oder erneuerbare gasbetriebene Servicefahrzeuge.”

In Zahlen heißt das, dass die Flughäfen von 2010 bis 2019 bereits ihre CO2-Emissionen um 29,1% verringert haben. Aktuell werden an den Standorten 65 konkrete Maßnahmen umgesetzt, wodurch sich weitere 400.000 Tonnen CO2 einsparen lassen. Deutschlands Weg zur Klimaneutralität ist im Klimaschutzgesetz vorgezeichnet. Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29. April und mit Blick auf das neue europäische Klimaziel 2030 haben Bundestag und Bundesrat das von der Bundesregierung am 12. Mai vorgelegte Klimaschutzgesetz beschlossen. Mit ihrem ambitionierten Maßnahmenpaket werden die deutschen Flughäfen die verschärften Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung erreichen.

Und Ralph Beisel weiter: “Die Flughäfen sind mit ihren Maßnahmen ein zentraler Bestandteil des Masterplans Klimaschutz der gesamten Luftverkehrsbranche. Die klimapolitische Transformation stellt auch den Luftverkehr vor große Herausforderungen – auch finanziell. Trotz der wirtschaftlichen Belastungen durch die coronabedingten Verkehrseinbrüche investieren die Flughäfen weiter in den ökologischen Umbau – in den letzten Jahren über 140 Mio. EUR.” Abschließend fordert Beisel, dass Klimaschutzinstrumente im Luftverkehr international einheitlich und wettbewerbsneutral umgesetzt werden, damit nicht sehenden Auges neue Ursachen für ein Carbon Leakage entstehen.

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