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Repräsentative Studie belegt großes Interesse für klimaneutrale Flüge: easyJet stellt „Net Zero“-Roadmap vor, um bis zum Jahr 2050 die Klimaneutralität zu erreichen (FOTO)

Berlin (ots) –

– Die Fluggesellschaft stellt detaillierte „Net Zero“-Roadmap vor, um in den nächsten 30 Jahren klimaneutral zu werden, mit dem Ziel, mit Wasserstoffflugzeugen emissionsfrei zu fliegen
– Neue Studie von easyJet in Zusammenarbeit mit YouGov Deutschland zeigt: Mehr als zwei Drittel der Befragten in Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien und Schweiz finden, dass Airlines dringend klimaneutrale Lösungen entwickeln sollten
– Die in Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien und der Schweiz durchgeführte Umfrage zeigt, dass zwischen 75 % (Niederlande) und 94 % (Portugal) generell (eher) an einem klimaneutralen Flug interessiert sind.
– Rund 8 von 10 Deutschen (78 %) wäre an einem emissionsfreien Flug interessiert, wenn dieser verfügbar wäre und jeder Fünfte (21 %) würden dabei sogar 20 % mehr zahlen und 5 % der Befragten sogar bis zu 30 % zusätzlich
– 38 % der Deutschen glauben, dass neue emissionsfreie Flugzeugtechnologien der wirksamste Ansatz für klimafreundlicheres Fliegen sind und 32 % der Deutschen sind der Meinung, dass dies am ehesten von der Bundesregierung unterstützt werden sollte
– Jeder vierte Deutsche (27 Prozent) ist der Meinung, dass die Luftfahrtindustrie und die Regierung eine gemeinsame Lösung für die Herausforderungen finden müssen, um eine klimaneutrale Luftfahrt zu erreichen, unterstützen aber keine Passagiersteuern
– Die Studie enthüllt auch die 10 wichtigsten Maßnahmen, die Deutsche am ehesten ergreifen würden, um die Auswirkungen ihrer Reise auf die Umwelt zu verringern.

easyJet hat heute mit der Veröffentlichung der „Net Zero“-Roadmap detailliert darlegt, wie die Airline Netto-Null-Emissionen bis 2050 erreichen möchte und dies ist der ehrgeizigste Fahrplan, den eine Fluggesellschaft für das Ziel der Klimaneutralität bisher aufgestellt hat.

Die „Net Zero“-Roadmap sieht vor, dass die Fluggesellschaft durch eine Reihe von Maßnahmen Netto-Null-Emissionen bis 2050 erreicht, mit dem ultimativen Ziel, dass die gesamte Flotte emissionsfrei fliegt. easyJet arbeitet bereits mit Partnern aus der gesamten Branche, darunter Airbus und Rolls-Royce, an mehreren Projekten, um die Entwicklung von emissionsfreien Flugzeugtechnologien wie Wasserstoffflugzeugen zu beschleunigen.

Neben der endgültigen Umstellung auf emissionsfreie Technologien plant easyJet die Ziele der Roadmap durch eine Kombination aus Flottenerneuerung, Verbesserung betrieblicher Abläufe, Modernisierung des Luftraums, der Verwendung von nachhaltigen Flugkraftstoffen (SAFs) und Technologien zur CO2-Abscheidung zu erreichen.

Denn wie eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von easyJet zeigt, sind mehr zwei Drittel (mehr als 68 %) der Befragten in Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien und der Schweiz der Meinung, dass Fluggesellschaften dringend emissionsfreie Lösungen entwickeln sollten.

Die Studie zeigte auch, dass 38% der 1.040 befragten Deutschen der Meinung sind, dass das emissionsfreie Fliegen, z. B. mit Wasserstoffflugzeugen, der wirksamste Ansatz für eine echte Dekarbonisierung des Luftverkehrs ist, und dass Flugzeughersteller (19 %), Regierungen (11 %) und Fluggesellschaften (9 %) als die wichtigsten Akteure angesehen werden, um das Ökosystem des Luftverkehrs auf die Inbetriebnahme echter emissionsfreier Flugzeuge vorzubereiten.

78% der deutschen Befragten sind generell an einem klimaneutralen Flug interessiert sind, wenn dieser verfügbar wäre und 6 von 10 Deutschen (66 %) wären bereit zwischen 10 und 30 % zusätzlich dafür zu bezahlen, wobei jeder Fünfte (21 %) sogar 20 % mehr zahlen und 5 % der Befragten sogar bis zu 30 % zusätzlich.

easyJet ist entschlossen, seinen Teil beizutragen und eine führende Rolle bei der Dekarbonisierung der Branche zu übernehmen. Eine vollständige Dekarbonisierung kann und wird jedoch nicht ohne staatliche Unterstützung stattfinden und nur rund 17 % der Deutschen sind der Meinung, dass die Bundesregierung genug tut, um eine nachhaltigere Luftfahrtindustrie zu fördern, damit die Auswirkungen auf die Umwelt verringert werden können. Die Umfrage zeigt auch, dass aus Sicht jedes fünften Deutschen (20 %) alle Einnahmen aus Passagiersteuern von den Regierungen für nachhaltige Luftfahrtinitiativen verwendet werden sollten. 27 % der Befragen sprachen sich hingegen komplett gegen Passagiersteuern als Maßnahme aus, um den Luftfahrtsektor nachhaltiger zu gestalten, sondern sind der Meinung, dass die Luftfahrtindustrie und die Bundesregierung eine gemeinsame Lösung für die Herausforderungen finden müssen.

Stephan Erler, Country Manager Deutschland von easyJet, sagte dazu:

„Den Status quo in Frage zu stellen, liegt easyJet im Blut. Heute sind wir die erste Fluggesellschaft, die eine ambitionierte Roadmap vorstellt, in der emissionsfreie Technologien eine Schlüsselrolle spielt, um uns bis 2050 zu Netto-Null-Emissionen und schließlich zu emissionsfreiem Fliegen in unserer gesamten Flotte zu bringen. Und 38% der Deutschen stimmen mit uns überein, dass das emissionsfreie Fliegen der beste Ansatz ist, um die Luftfahrt wirklich zu dekarbonisieren.

„Mit diesem nächsten Schritt auf unserem Weg zur Nachhaltigkeit und der sukzessiven Umsetzung unseres Fahrplans in den kommenden Jahren wollen wir sicherstellen, dass es eine nachhaltige Zukunft der Luftfahrt gibt – zum Wohle der nächsten Generation und unseres Planeten.“

Die von YouGov durchgeführte europaweite Studie, für die im Auftrag von easyJet in Deutschland mehr 1.040 Personen befragt wurden, ergab, dass mehr als die Hälfte aller befragten Deutschen (53 %) bei künftigen Reisen eher mit einer Fluggesellschaft fliegen würden, von der sie wissen, dass sie in nachhaltiges Fliegen investiert und 78% sich für einen emissionsfreien Flug entscheiden würden, wenn dieser für sie verfügbar wäre.

47% der Befragten planen, in den nächsten zwei Jahren mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen, und um die Auswirkungen ihrer Reise auf die Umwelt zu reduzieren, wären sie am ehesten bereit, einen Urlaub in Europa anstelle eines Langstreckenfluges (25%) zu buchen, Lebensmittelabfälle und Plastik gemäß den lokalen Richtlinien zu recyclen (22%) oder vor Ort zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein (22%).

Die 10 wichtigsten Maßnahmen, die Deutsche am ehesten ergreifen würden, um die Auswirkungen ihrer Reise auf die Umwelt zu verringern:

1. Urlaub in Europa, um die Emissionen im Vergleich zu Langstreckenflügen zu verringern (25 %)
2. Recycling von Lebensmittelabfällen und Plastik gemäß den lokalen Richtlinien (22%)
3. Zu Fuß gehen und/oder mit dem Fahrrad fahren, wenn man vor Ort unterwegs ist (22%)
4. Einschränkung des Energieverbrauchs (17%)
5. Vermeiden von schädlichen Freizeitaktivitäten (17%)
6. Wahl einer Fluggesellschaft, die sich mehr für nachhaltige Flüge einsetzt (13%)
7. Wassersparen durch weniger Duschen (13%)
8. Wahl einer Fluggesellschaft, die alle ihre CO2-Steuern bezahlt (einschließlich des EU-Emissionshandelssystems) (12%)
9. Wahl eines umweltfreundlichen Hotels oder Unterbringung (12%)
10. Wahl einer Fluggesellschaft, die bei den Regierungen Lobbyarbeit für und nicht gegen Klimaschutzmaßnahmen betreibt (10%)

Die verwendeten Daten beruhen soweit nicht anders angegeben auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH in Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien und der Schweiz, an der 7233 Personen zwischen dem 12.09.2022 und 19.09.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung des jeweiligen Landes (ab 18 Jahren).

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