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Neue Führung beim Flughafenverband ADV / Staatsministerin Kerstin Schreyer ist neue Verwaltungsratsvorsitzende

Berlin (ots) – Bei der gestrigen ADV-Jahrestagung ist Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, zur Vorsitzenden des ADV-Verwaltungsrats gewählt worden. Die Amtszeit läuft bis zum 31. Dezember 2022. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Hans Georg Reichhart an. In das oberste Aufsichtsgremium des Verbandes entsenden insbesondere die Bundesländer und Kommunen ihre Vertreter.

Kerstin Schreyer (CSU) vertritt seit 2008 den Stimmkreis München-Land-Süd als direkt gewählte Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Von 2013 bis 2017 war sie stellv. Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion und von März 2017 bis März 2018 Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung. Im März 2018 erfolgte ihre Berufung als Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales und als Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung. Seit 6. Februar 2020 ist Frau Schreyer Staatsministerin im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.

„Ich freue mich, dass Frau Schreyer den Vorsitz des ADV-Verwaltungsrats fortführt und dem Verband in schwieriger Zeit zur Seite steht. Gerade in den umwälzenden Corona-Zeiten braucht die deutsche Flughafenlandschaft eine starke Stimme. Die Übernahme des ADV-Verwaltungsratsvorsitzes durch die Bayerische Verkehrsministerin unterstreicht den engen Verbund der Flughäfen mit den Bundesländern“, kommentiert Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, die Wahl.

„Die Flughäfen beweisen gerade Tag für Tag ihre unverzichtbare Rolle in der Daseinsvorsorge. Wir sind international eng vernetzt, das hat die Pandemie auch nochmals deutlich gezeigt. Die Flughäfen haben sich in dieser Krisenzeit als verlässlicher Partner erwiesen. Auch wenn die Pandemie unser Arbeitsleben und damit auch den Luftverkehr dauerhaft verändern wird, lebt Deutschlands Wirtschaft vom Export und muss auch nach Corona wettbewerbsfähig bleiben. Dabei sind die deutschen Flughäfen ein entscheidender Schlüssel. Andererseits lebt auch der Luftverkehr von der internationalen Mobilität der Bürger und Waren. Unsere Aufgabe verstehe ich derzeit daher darin, diese systemrelevante Infrastruktur aufrechtzuerhalten, dafür braucht es den intensiven Austausch zwischen Flughäfen, Behörden und Ländervertretern“, beschreibt Kerstin Schreyer die aktuelle Situation.

Auf Wunsch der Politik sind alle Flughäfen während des Lockdowns offengeblieben. Sie haben lebenswichtige Versorgungs- und Logistikketten sowie eine Mindestkonnektivität aufrechterhalten. Schnell und flexibel hat der Luftverkehr auf Nachfrageschwankungen und ad hoc veränderte Warenströme reagiert. Jetzt sind die Flughäfen selbst im Krisenmodus. Daher fordert der Flughafenverband ADV von der Politik, zumindest die während des Lockdowns entstandenen Vorhaltekosten in Höhe von 740 Mio. EUR als nicht rückzahlbare Zuschüsse zu ersetzen.

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