Aktuelles


„Raumfahrtelektronik“ an der Fachhochschule Jena

Jena, 14. Dezember 2009 +++ Am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Jena startet im nächsten Semester ein neuer Masterstudiengang „Raumfahrtelektronik“. Interessenten können sich vom 1. Dezember 2009 bis zum 15. Januar 2010 für den Studiengang bewerben.

Der neue Masterstudiengang „Raumfahrtelektronik“ richtet sich an all jene, die mehr über die Hintergründe, Techniken, Architekturen und Herausforderungen elektronischer Systeme für den Einsatz im Weltraum und anderer extremer Umweltbedingungen erfahren wollen und bereits ein Bachelorstudium der Elektrotechnik und Informationstechnik erfolgreich absolviert haben. Durch den Schwerpunkt der Weltraumanwendung lernen die Studierenden in drei Semestern die Arbeits- und Herangehensweise in einem spannenden Hochtechnologiegebiet kennen, bei dem sehr langlebige und robuste Geräte sowie Instrumente entstehen. Deshalb befähigen die zu vermittelnden Inhalte nicht nur zur Bearbeitung von Raumfahrtprojekten, sondern werden auch in vielen anderen Bereichen benötigt – besonders dort, wo äußerst zuverlässige, mechanisch und thermisch hoch belastbare Produkte entwickelt und produziert werden.

„Nur durch die enge Kooperation mit der Jenoptik und ihrem Geschäftsbereich Optronik, der im Bereich der Raumfahrt tätig ist und zu den Pionieren auf diesem Gebiet gehört, konnte das ehrgeizige Ziel des Aufbaus dieses Studienganges erreicht werden. So können wir den Studierenden neben den theoretischen Grundlagen einen tiefen und praxisrelevanten Einblick in die Elektronikentwicklung für den Einsatz im Weltraum geben“ erläutert Studiengangsleiter Professor Burkart Voß. Jenoptik ist einer der führenden Instrumente- und Systemlieferanten auf dem internationalen Luft- und Raumfahrt-Markt und bietet darüber hinaus umfassende Dienstleistungen für die Auswertung erfasster Daten. Weltmarktführer ist der Konzern bei Lageregelungssensoren für Satelliten. Zu den Kunden zählen unter anderem Mitsubishi, Boeing sowie alle namhaften Raumfahrtagenturen.

Nähere Informationen zum Studiengang, den Zulassungsvoraussetzungen und Ansprechpartnern können über die Webseiten der Fachhochschule Jena www.master.fh-jena.de sowie des Fachbereiches Elektrotechnik und Informationstechnik www.et.fh-jena.de gefunden werden.

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Rückblick auf den 2. Regionaltag der Sächsischen Luft- und Raumfahrt

5. November 2009 in Dresden

Dresden, 5. November 2009 +++ Das Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V. (LRT) veranstaltete gemeinsam mit der Verbundinitiative Aerospace Initiative Saxony (ASIS), der DGLR Ortsgruppe Dresden und dem Universitären Zentrum der Luft- und Raumfahrt (UZLR) zum zweiten Mal den Regionaltag der Sächsischen Luft- und Raumfahrt. Die Kommunikationsplattform widmete sich in diesem Jahr den Schwerpunktthemen „Innovationen für die Zukunft“ und „Effizienzverbesserung von Flugzeugen“ und rückte die sächsischen Kernkompetenzen und der damit verbundenen Fertigungstechnik regionaler Unternehmen und Forschungsinstitute in den Mittelpunkt.

Die Teilnehmer erwartete ein anspruchsvolles Programm mit hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft und vielen Gesprächsmöglichkeiten. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Sven Morlok.

Nähere Informationen, Bilder und die Vorträge der Referenten finden Sie unter www.lrt-sachsen-thueringen.de/regionaltag

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Interkulturelles Training „Erfolgreiche Geschäftsbeziehungen mit russischen Partnern“ im Februar 2010

Ein Going International Workshop mit Unterstützung von ASIS und LRT

Inhalte:
- Das russische Partnerunternehmen
- Kultur, Arbeitskultur und kulturelle Identität Russlands
- Kommunikation und Information im Arbeitsprozess
- Spezielle Kommunikationssituationen
- Projektmanagement
- Konfliktmanagement
- Sicherheitsmanagement

Termin:
Donnerstag, 04.02.2010 und Freitag 05.02.2010

Preis:
795,-€ (LRT-Mitglieder), 825,-€ (Nicht-Mitglieder) inkl. Workshopverpflegung u. Abendprogramm am 1. Tag

Download Angebot und Anmeldung

Weitere Informationen über Frau Ute Hänsel, Goint International, Tel. +49 (0)351 8838-183 oder per E-mail über haensel@going-int.de, Internet: www.going-int.de.

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ACTech GmbH investiert 10 Mio. Euro in die mechanische Bearbeitung von Gussteilprototypen

Rapid Prototyping-Spezialist mit neuer Fertigungshalle und CNC-Technik

Freiberg, 1. Oktober 2009 +++ Die ACTech GmbH, ein führender Entwickler und Hersteller von Gussteilprototypen mit Hauptsitz in Freiberg/Sachsen (www.actech.de), investiert 10 Millionen Euro in seinen Bereich Mechanische Bearbeitung. Der Rapid Prototyping-Spezialist nutzt ab sofort ein neues Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum Hermle C 40 inklusive Genauigkeitspaket. Schon Anfang 2010 soll dann eine neu errichtete, 1.200 Quadratmeter große Fertigungshalle mit optimalen klimatischen Bedingungen eingeweiht werden. Durch die zusätzliche Produktionsfläche und die Hermle C 40 erhöht die ACTech ihre Kapazitäten, um auch in Zukunft innerhalb kürzester Zeit aus Gussrohteilen einbaufertige Prototypen für die Luft- und Raumfahrtbranche herstellen zu können. Mit dem neuen Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum werden die Freiberger den extrem hohen Anforderungen ihrer Kunden an die Genauigkeit der fertigen Gussteile gerecht. „Unsere Kunden erwarten Positioniergenauigkeiten im Raum unterhalb von 0,02. Das Abnahmeergebnis der neuen C 40 lag unterhalb 0,01“, erklärt Uwe Legler, der den Bereich Mechanische Bearbeitung bei der ACTech GmbH leitet. „Damit ergänzt die Hermle C 40 unsere bereits vorhandene CNC-Technik für die Präzisionsfertigung ideal.“ Das Unternehmen verfügt jetzt über elf Fünf-Achs- und ein Drei-Achs-Fräsbearbeitungszentrum – neben weiterer CNC-Drehtechnik. Für 2010 sind bei der ACTech nicht nur weitere Anschaffungen im Bereich der mechanischen Bearbeitung von Gussteilprototypen zur Erweiterung der technologischen Grenzen geplant, sondern auch die Einstellung zusätzlicher CNC-Spezialisten.

Weitere Informationen über Frau Sandra Wolf, ACTech GmbH, Tel. +49 (0)3731 169-103 oder per E-mail über swo@actech.de, Internet: www.actech.de.

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ACTech erzielt Rekordumsatz von 33,5 Mio. Euro

91 Neukunden für den Freiberger Rapid Prototyping-Spezialisten

Freiberg, 1. April 2009 +++ Die ACTech GmbH, ein führender Entwickler und Produzent von Gussteilprototypen mit Hauptsitz in Freiberg/Sachsen (www.actech.de), hat im Geschäftsjahr 2008 fast 100 Neukunden gewonnen und einen Rekordumsatz von 33,5 Mio. Euro realisiert. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich der Rapid Prototyping-Spezialist damit um 26 Prozent, im Zweijahresvergleich sogar um 36 Prozent. Auch die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahr 2008 von 282 auf 337 erhöht. Nach Branchen aufgeschlüsselt verzeichnete die ACTech GmbH das größte Umsatzwachstum bei Automobilherstellern und -zulieferern sowie in der allgemeinen Industrie: in beiden Bereichen stieg der ACTech Umsatz gegenüber 2007 um jeweils 39 Prozent. "Inzwischen haben auch die Non-Automotive-Branchen die enormen Zeit- und Kostenvorteile erkannt, die sich aus der Kombination verschiedener Rapid Protyping-Technologien gegenüber dem Einsatz herkömmlicher Verfahren ergeben", erklärt Ray Wünsche, Geschäftsführer der ACTech GmbH. Die Nachfrage von Industrieunternehmen nach individuellen Kleinserien und Gussteilprototypen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen.

Die 1995 gründete ACTech GmbH konnte sich im vergangenen Geschäftsjahr außerdem über ihren 30.000sten Abguss freuen. In den vergangenen 14 Jahren fertigte der Rapid Prototyping-Spezialist für über 900 Kunden insgesamt mehr als 13.000 unterschiedliche Prototypen mit fast 110.000 Gussteilen. Vom Know-how der Freiberger, hochkomplexe Gussteile mit hervorragenden Werkstoffeigenschaften schnell und kosteneffizient zu produzieren, profitieren inzwischen Unternehmen aus über 33 Ländern. Neben der Automobilindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau gehören auch Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie zu den ACTech Kunden. Um ihr Angebot weiter zu verbessern, investierte die ACTech GmbH im vergangenen Jahr circa 8 Mio. Euro: Der Rapid Prototyping-Spezialist nahm eine neue Feingießerei in Betrieb und begann mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle für die mechanische Bearbeitung.

Weitere Informationen über Frau Sandra Wolf, ACTech GmbH, Tel. +49 (0)3731 169-103 oder per E-mail über swo@actech.de, Internet: www.actech.de.

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Satellitenhersteller Astrium zeichnet Jenoptik-Tochter Jena-Optronik in Toulouse mit dem Titel „Master Supplier 2007“ für Lageregelungssensoren aus.

Jena-Optronik GmbH, Jena

Jena, 17. Dezember 2008 +++ Jenoptik wurde mit dem Geschäftsbereich Optronik der Sparte Verteidigung & Zivile Systeme zum Zulieferer des Jahres von der Firma Astrium, einer 100-prozentigen Tochter der EADS, ernannt. Die Vergabe erfolgt auf Grundlage einer langjährig hervorragenden und nachgewiesenen operativen Exzellenz im Bereich der Raumfahrt. Astrium honoriert die Liefertreue sowie die hohe Qualität der Jenoptik-Produkte.

Während eines internationalen Zulieferer-Symposiums der Firma Astrium wurde die Auszeichnung in der vergangenen Woche in einer feierlichen Zeremonie im französischen Toulouse an Jenoptik übergeben. Die Lageregelungssensoren der Jenoptik sind auf verschiedenen Satellitenplattformen von Astrium im Einsatz.

„Wir freuen uns, dass nach unserer Auszeichnung als Zulieferer des Jahres 2006 vom größten amerikanischen Satellitenhersteller Boeing nun die Qualität unserer Produkte von dem größten europäischen Satellitenhersteller Astrium erneut bestätigt wird“, so Dietmar Ratzsch, Geschäftsbereichsleiter Optronik. „Die Auszeichnung als „Master Supplier 2007“ ist eine Motivation für alle Mitarbeiter und erneut Ansporn kontinuierlich die eigenen Lösungen für die Kunden zu verbessern.“

Der Jenaer Optoelektronik-Konzern ist weltweit führender Lieferant von Lageregelungssensoren für internationale Satellitenprogramme und konnte seine Marktführerposition in diesem Jahr weiter ausbauen. So wurde mit der japanischen Mitsubishi Electric Corporation im Oktober 2008 ein langfristiger Liefervertrag unterzeichnet.

Weitere Informationen über Frau Annett Feige, Public Relation, Tel. +49 (0)3641 200-255 oder per E-mail über annett.feige@jena-optronik.de, Internet: www.jena-optronik.de.

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Verleihung Dresden Barkhausen-Award 2008

Fraunhofer Institut für zertörungsfreie Prüfung IZFP, Dresden

Dresden, 5. Dezember 2008 +++ MFD, EUCEMAN und TU Dresden verleihen den internationalen Dresden Barkhausen Award für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der angewandten Forschung und Entwicklung auf dem Grenzgebiet zwischen Physik, Materialwissenschaft und Elektrotechnik an Professor Dr. Valery Vengrinovich. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen unter www.izfp-d.fraunhofer.de/german/.

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Lasern und Fräsen in einer Maschine

Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahlentechnik IWS Dresden auf der Messe "EUROMOLD" in Frankfurt am Main

Dresden, Dezember 2008 +++ Mehr Produktivität in den Bearbeitungsprozessen steht in jedem Pflichtenheft eines Maschinenbauingenieurs. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden integriert ein Laser-Modul in die Werkzeugaufnahme einer Frässpindel. Das fünfachsige, computergesteuerte Fräszentrum beherrscht jetzt beides: Das dreidimensionale Auftragschweißen mit einem 1,5-Kilowatt-Diodenlaser und das Endbearbeiten der Bauteile mittels 5-Achs-Fräsen. Auf der Messe EUROMOLD in Frankfurt (03. - 06. Dezember 2008) stellten die Fertigungsexperten des IWS die Maschine für die Komplettbearbeitung vor.

"Wir haben alle Verfahrensschritte auf der Basis einheitlicher CAD- und NC-Daten verknüpft und in einer Maschine bei einer Werkstückaufspannung realisiert", erläutert Dr.-Ing. Steffen Nowotny vom IWS in Dresden. Das 5-Achs-CNC-Fräszentrum eignet sich für Reparaturarbeiten von Formeneinsätzen in der Kunststoffproduktion oder für die Bearbeitung filigraner Oberflächen und Funktionsschichten von metallischen Bauteilen. Beschädigte Präzisionswerkzeuge wandern nicht in den Müllcontainer, sondern zurück auf die Fräsbank und werden dort für einen neuerlichen Einsatz mittels Laser und Fräse aufgearbeitet - das ist kostengünstig und verringert den Aufwand für den Werkzeugbau.

Die Laser-Fräskombination erlaubt auch die kosteneffiziente Herstellung komplexer Formelemente und metallischer Bauteile direkt aus einem 3-D-CAD-Modell. Der hohe Automatisierungsgrad und die Multitasking-Fähigkeiten der Maschinenanlage sind beispielsweise für das Instandsetzen von Triebwerken und im Automobilbau ein großer Vorteil: "Die Software verkettet alle Teilprozesse. Das erleichtert und beschleunigt die Maschinenprogrammierung", sagt Nowotny. Bei der Komplettbearbeitung verbessern sich die Prozesse deutlich, da die Maschinensteuerung den Laserkopf als gleichberechtigtes Werkzeug neben der Frässpindel verwendet. Der schnelle und unkomplizierte Wechsel zwischen fräsen und lasern erhöht die Flexibilität der Werkzeugmaschine und bietet alle Leistungsmerkmale für zeitsparendes Fertigen.

Weitere Informationen über Herrn Dr. Steffen Nowotny, Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden, Tel. +49 (0)351 2583241 oder per E-mail über steffen.nowotny@iws.fraunhofer.de, Internet: www.iws.fraunhofer.de.

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Technology from Jena for European program for environmental and security policy.

Jena-Optronik GmbH, Jena

Jena, 3. November 2008 +++ The European earth observation program Kopernikus, formerly GMES (Global Monitoring for Environment and Security), a joint initiative of the European Space Agency ESA and the European Union, will include key components from Jena. The contract was signed by Jena-Optronik and SELEX Galileo, of Finmeccancia. Until 2012 the Jena-based company will provide the contractual services, the order intake will be booked over the next two years.

The prime contractor for the Sentinel-3 mission, Thales Alenia Space (France), and ESA signed the contract already in April this year. The French space company assigned Selex Galileo with the development of the mission's main instrument SLSTR (Sea and Land Surface Temperature Radiometer). Within the framework of Sentinel-3 for the observation of the oceans Jena-Optronik makes a major contribution to the SLST system. Beside the thermal and mechanical engineering of the SLSTR, the Jenoptik subsidiary is responsible for the opto-mechanical structure, several subsystems, telescope and scan systems of the Sentinel-3 family.

It is the aim of the Kopernikus initiative to make use of already existing earth observation satellites and to establish a more powerful global satellite system. Kopernikus will be continuously observing the global changes as well as identifying and developing solutions and counter measures for the dramatic environmental changes.

With the contract Jena-Optronik successfully continuous its activities in the field of earth observation instruments. Following the development, production and supply of five identical multi-spectral imagers for the commercial satellite constellation RapidEye the Jena-based company underlines its competence in the development and production of opto-electronic instruments and components for space applications. With the instrument study METimage Jena-Optronik is working on an imaging radiometer. The German Aerospace Agency DLR, Germany's National Meteorological Service (Deutscher Wetterdienst - DWD) and the Federal Ministry of Transport, Building and Urban Affairs support METimage as a German contribution for future operational weather satellites (polar platforms).

Weitere Informationen über Frau Annett Feige, Public Relation, Tel. +49 (0)3641 200-255 oder per E-mail über annett.feige@jena-optronik.de, Internet: www.jena-optronik.de.

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CERN zeichnet RHe Microsystems mit dem LHCb Industry Award aus

RHe Microsystems GmbH aus Radeberg

Genf/Schweiz, Radeberg, 20. Oktober 2008 +++ RHe Microsystems ist mit dem LHcb Industry Award für die Unterstützung am erfolgreich gestarteten Projekt um den größten Teilchenbeschleuniger der Welt (LHC, Large Hadron Collider), ausgezeichnet worden. RHe fertigte hochkomplexe Mikroelektronikmodule, die zur Ansteuerung der Teilchensensoren verwendet werden.

Als Anerkennung für den Beitrag, den RHe im Rahmen der Modulentwicklung für den weltweit größten Teilchenbeschleuniger (LHC) geleistet hat, wurde das Unternehmen am 20. Oktober 2008 vom CERN mit dem LHCb Industry Award ausgezeichnet.

"Wir sind sehr stolz auf den Erhalt des Industry Award, unterstreicht dies doch unsere Fähigkeit zur Entwicklung und Lieferung von Produkten, die in der größten und teuersten Wissenschaftsmaschine der Welt wichtige Funktionen erfüllen", sagte Udo Dehne, Leiter Marketing & Vertrieb von RHe. Das Unternehmen entwickelte die hochkomplexen Mikroelektronikmodule für die Sensor Module. Diese werden in 3 Ebenen auf dem Siliziumsensorträger des LHCb-Detektors montiert und mit dem Sensorelement verbunden. Sie dienen dem Auslesen der durch den Siliziumsensor festgestellten Teilcheneinschläge.

Die Laudatio zur Preisverleihung hebt nicht nur die technischen Probleme hervor, die RHe bewältigen musste, sondern würdigt auch den Beitrag des Unternehmens zu diesem wichtigen Projekt. CERN drückt darüber hinaus ihre „aufrichtige Wertschätzung für die enormen Anstrengungen, die herzliche Kooperation und die hervorragende Leistungsfähigkeit von RHe" aus.

LHCb ist eines der umfangreichsten Teilchenphysik-Experimente im neuen Teilchenbeschleuniger, mit denen das grundlegende Wesen der Materie und die wesentlichen Kräfte, die das Universum zusammenhalten, erforscht werden sollen. Zahlreiche wichtige Entdeckungen in der Physik wurden mit Hilfe von Kollisionen energiereicher subatomarer Teilchen wie etwa Protonen und Neutronen gemacht. Im LHC-Experiment werden mit Hilfe des LHC (Large Hadron Collider), Protonen mit bisher nie dagewesenen Energien von bis zu 14 TeV (14 Billionen Elektronenvolt) je Proton zur Kollision gebracht. LHC ist eines der größten Gemeinschaftsprojekte, die je im Bereich der Physik in Angriff genommen wurden. Beteiligt sind mehrere tausend von Physiker von über 140 Universitäten aus 33 Ländern. RHe hat mehr als 700 der eigens entwickelten Mikroelektronikmodule geliefert, die im Rahmen des LHCb-Experiments zur Ansteuerung der Teilchensensoren verwendet werden.

Weitere Informationen über Frau Susanne Große, Marketingassistentin, Tel. +49 (0)3528 419910 oder per E-mail über susanne.grosse@rhe.de, Internet: www.rhe.de.

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Windkraftflügel-Teststand in Betrieb genommen

IMa Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH, Dresden

Dresden, 28. September 2008 +++ Die IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH hat einen Prüfstand für Windkraftflügel auf dem Firmengelände - Am Lagerplatz 4 - im Dresdner Industriegelände in Betrieb genommen. Erster Prüfling ist ein vierzig Meter langes Rotorblatt der Firma DeWind GmbH, hergestellt bei Sinuj GmbH in Nordhausen. Am Blattende eingespannt, wird es in dynamischen Tests den Belastungen unterzogen, welchen es auch im Betrieb an der Windkraftanlage ausgesetzt ist. Ein automatisches Überwachungssystem zeigt an, wenn am Rotorblatt Schäden auftreten.

Mit diesem Verschleiß- und Ermüdungsprüfstand sind die Vorraussetzungen für den experimentellen Nachweis betriebssicherer Rotorblätter gegeben. Auf die Windkraftanlage wirken durch Wind und Sturm große Kräfte, die sich je nach Länge des Rotorblattes (derzeit bis zu 80 Meter) unterschiedlich auswirken. Entwickler und Hersteller von Rotorblättern und Windkraftanlagen können in dem neuen Rotorblattprüfstand der IMA GmbH Dresden dynamische Prüfungen und Langzeittests durchführen, um die Windkraftanlagen sicherer und ökonomischer auszulegen.

Die IMA GmbH Dresden führt technisch-wissenschaftliche Dienst- und Forschungsleistungen auf den Gebieten der Werkstoff-, Bauteil- und Erzeugnisprüfung bzw. -begutachtung durch.

Weitere Informationen über Herrn Hon.-Prof. Dr.-Ing. Jens Ridzewski, Abteilungsleiter Kunststoffe Tel. +49 (0)351 8837-499 oder per E-mail über jens.ridzewski@ima-dresden.de, Internet: www.ima-dresden.de.

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Wichtiger Schritt zur Unterstützung der Sächsischen Luft- und Raumfahrtindustrie

ASIS - Aerospace Initiative Saxony

Dresden, 7. August 2008 +++ Am 31. Juli traf der Beirat für die Verbundinitiative der Luft- und Raumfahrtindustrie Sachsen, ASIS (Aerospace Initiative Saxony) zu seiner konstituierender Sitzung zusammen. Als Gremium zur strategischen Beratung und Know-how Träger hilft er, künftige Projekte zu identifizieren, grundsätzliche Entwicklungsrichtungen herauszuarbeiten und Kontakte zu knüpfen. „Unser Engagement gilt einem Industriezweig, der zwar nicht zu den größten in Sachsen zählt, aber dennoch enormes Potenzial hat. Mit vereinten Kräften sorgen wir für mehr Wachstum in dieser Zukunftsindustrie und damit auch für neue Arbeitsplätze in Sachsen“, kommentierte Dr. Andreas Sperl, Geschäftsführer der EADS Elbe Flugzeugwerke GmbH, seine Wahl zum Vorsitzenden des fünfköpfigen Gremiums. Dem Beirat gehören außerdem an:

Prof. Dr. Wilhelm Hanel, Vorsitzender des Kompetenzzentrums Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V.

Ministerialrat Peter Kötschau, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Wirschaft und Arbeit

Dr. Reinhard Kretzschmar, Geschäftsführer der GWT-TUD GmbH

Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.

ASIS, gegründet im April 2008, knüpft strategische Netzwerke, bringt Unternehmen, Forschungsinstitute und Bildungsträger zusammen und schiebt Kooperations- und Entwicklungsprojekte an, mit dem Ziel, die Innovationskraft, Produktivität und Exportstärke der sächsischen Luft- und Raumfahrtunternehmen zu erhöhen. Die Projektträger der ASIS sind das Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V. und die GWT-TUD GmbH. Auftraggeber ist das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Weitere Informationen über Herrn Michael Muth, Managing Director, Tel. +49 (0)351/8734 1727 oder per E-mail über michael.muth@aerospace-saxony.de, Internet: www.aerospace-saxony.de.

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TU Dresden baut Miniatursatellit

Fakultät Maschinenwesen/Institut für Luft- und Raumfahrttechnik

Dresden, Juli 2008 +++ Studenten des Studiengangs Maschinenbau in der Vertiefungsrichtung Luft- und Raumfahrttechnik haben 2006 begonnen, Ideen für den Bau eines eigenen Satelliten zu sammeln. Inzwischen arbeitet eine Gruppe von 10 Studenten verschiedener Fachrichtungen wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik bis hin zur Physik an dem Projekt. Entstanden ist ein Konzept für den Bau eines 10cmx10cmx10cm großen und 1kg schweren Satelliten. Mit einer unterstützenden Förderung des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Förderkennzeichen 50 RU 0802) und unter Leitung des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik der Fakultät Maschinenwesen soll das Konzept weiter durch Studenten verbessert und anschließend umgesetzt werden. Ziel ist es, den Studenten die Möglichkeit zu geben, ihr theoretisches Wissen in einem interdisziplinären Umfeld anzuwenden und wertvolle Erfahrungen für den Berufseinstieg zu sammeln. Der Start des Satelliten ist für das Jahr 2010 geplant und wird durch das DLR finanziert.

Weitere Informationen über Herrn Prof. Dr.-Ing. Stefanos Fasoulas, Tel. +49 (0)351/463-38091 oder per E-mail über stefanos.fasoulas@tu-dresden.de, Internet: www.tu-dresden.de.

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ACTech beschleunigt mit neuer Feingießerei die Herstellung flugfähiger Prototypen

Mehr Fertigungskapazitäten für die Luft- und Raumfahrtindustrie

Freiberg, 9. Juli 2008 +++ Die ACTech GmbH aus Freiberg/Sachsen, ein führender Entwickler und Produzent von Gussteilprototypen, nimmt eine neue Rapid Prototyping-Feingießerei am Standort Freiberg in Betrieb. Das Unternehmen baut damit seine Kapazitäten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aus. Im Geschäftsjahr 2007 gehörten Systemlieferanten und Hersteller aus diesem Bereich zur wachstumsstärksten Kundengruppe des Rapid Prototyping-Spezialisten. In der neuen Feingießerei, die Investitionskosten von 3,1 Mio. Euro erforderte, wird die ACTech Feingussteile wie hochbelastbare Turbinen, Gehäuseteile und Triebwerkskomponenten produzieren und so ihr bisheriges Angebot an Rapid Prototyping-Sandgussteilen ergänzen. Auf der um 1.000 qm erweiterten Produktionsfläche fertigt die ACTech für die Luft- und Raumfahrtindustrie nun auch Prototypenteile im Eisen- und Stahlguss im Keramikschalenverfahren. Damit wächst die Werkstoffpalette des Rapid Prototyping-Spezialisten speziell im Feinguss, wo bislang überwiegend Prototypengussteile aus Aluminium hergestellt wurden. Da sich die neue Feingießerei am gleichen Standort wie die Prüfeinrichtungen und die mechanische Bearbeitung befindet, entfallen lange Transportwege und Wartezeiten. Das Ergebnis: die Projektdauer verkürzt sich um bis zu 20 Prozent.

Weitere Informationen über Herrn Ray Wünsche, Tel. +49 (0)3731/169-120 oder per E-Mail über rwu@actech.de, Internet: www.actech.de.

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Tag der Luft- und Raumfahrt am 17. 2008 April in Dresden

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und die im BDLI-Regionalforum zusammengeschlossenen Verbände veranstalten jährlich den Tag der Luft- und Raumfahrt. Der Nächste wird in Dresden am 17. April 2008 stattfinden. Diese bundesweit bedeutsame Veranstaltung wird gemeinsam vom BDLI-Regionalforum und vom Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen / Thüringen e.V. (LRT) organisiert. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist Mitveranstalter und wird durch den Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Peter Hintze, MdB hochrangig vertreten sein. Der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Prof. Dr. Georg Milbradt, MdL wird ein Grußwort sprechen. Das zentrale Thema der Veranstaltung ist das regionale Clustermanagement in den zunehmend weltweit vernetzt arbeitenden Wertschöpfungsketten der Luft- und Raumfahrtindustrie.

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Umrüstung des 100. Airbus-Flugzeuges bei EADS EFW

Am 25. Juli 2007 feierte die EADS-Tochter Elbe Flugzeugwerke GmbH (EFW) in Dresden den Beginn der Umrüstung des einhundertsten Flugzeuges seit Aufnahme dieser Aktivität 1996. Die 19 Jahre alte A310-300 wurde zuvor von Turkish Airlines im Passagierdienst zwischen Istanbul und europäischen Zielen eingesetzt. Der Umrüstprozess von der Passagier- in die Frachtkonfiguration dauert etwa vier Monate. Dann wird das Flugzeug in der Frachterflotte von Turkish Airlines sein zweites Leben beginnen.

Weiter Informationen unter www.efw.eads.net.

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Chinareise unter Mitwirkung des LRT

Vorbereitung der Chinareise des sächsischen Ministerpräsidenten

Vom 21. bis zum 28. April 2007 reiste eine sechsköpfige Delegation des Freistaates Sachsen nach China, um im Wesentlichen die Wirtschaftsreise des sächsischen Ministerpräsidenten für Ende Juni 2007 vorzubereiten.
Neben den fünf Ministerialen war das Vorstandsmitglied des Kompetenzzentrums Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V. (LRT) Heino Pachschwöll, FNE Forschungsinstitut für Nichteisen-Metalle Freiberg, als Verhandlungspartner und Berater für technische Belange - vorzugsweise im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie in der Kfz-Industrie - Mitglied dieser Delegation.
Eine der Hauptaufgaben von Herrn Pachschwöll war es, die Interessen der sächsischen Luft- und Raumfahrtindustrie wahrzunehmen, die sich größtenteils über das LRT zu einem Interessenverbund zusammen gefunden hat.
Die Verhandlungen in China fanden auf höchster Ebene in Ministerien, der Industrie, in Universitäten und in Forschungs- und Entwicklungszentren statt.

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LRT unterstützt "Jobbörse" der Bundesagentur für Arbeit

Am 24. September 2007 veranstaltet die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit auf dem Flughafen Dresden eine Stellenbörse für Fachkräfte der Luft- und Raumfahrt.
Das Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V. (LRT) unterstützt die „Jobbörse“ mit einem eigenen Stand.

Ziel der Veranstaltung ist es, Interessierte über die Vielfalt der Berufe in der Luft- und Raumfahrt zu informieren und die Chancen und beruflichen Perspektiven in dieser Branche aufzuzeigen. Dabei soll unter anderem das Interesse von Schulabgängern für einen Beruf bzw. ein Studium in der Luft- und Raumfahrt geweckt werden. Darüber hinaus bietet die Börse für Arbeitgeber eine Möglichkeit, Kontakt zu potentiellen Bewerbern, die flexibel und mobil neuen Herausforderungen gegenüberstehen, zur Stellenbesetzung herzustellen.
Nach der Eröffnung der Börse durch den sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit und dem Vorsitzenden der Regionaldirektion Sachsen erhalten die teilnehmenden Firmen die Möglichkeit, zusätzlich zu ihren Messeständen im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Präsentationen das Angebot und die Leistung ihrer Firmen vorzustellen. Gleichzeitig wird im Rahmen dieser Infoveranstaltungen auf das wirtschaftliche Wachstum und der Fachkräftebedarf in der Luft- und Raumfahrt aufmerksam gemacht.

Weitere Informationen über Frau Corinna Wasilkow, Tel. 0371 9118167 oder per E-mail über Sachsen.Grosskunden@arbeitsagentur.de.

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Jena-Optronik GmbH als "Zulieferer des Jahres 2006" ausgezeichnet

Auf der Luft- und Raumfahrtausstellung "Paris Air Show 2007" in Le Bourget ist die Jena-Optronik GmbH, Mitgliedsunternehmen im Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V. (LRT), durch den Technologiekonzern Boeing als "Zulieferer des Jahres 2006" ausgezeichnet worden. Im Mittelpunkt standen die Lageregelungssensoren. So war auf der Messe neben dem ausgezeichneten autonomen Sternsensor ASTRO 15 auch der Lageregelungssensor ASTRO 10 zu besichtigen. Drei dieser Systeme starteten vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur an Bord des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X.

Weiter Informationen unter www.jena-optronik.de.

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