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Kick-off für das neue Cross-Cluster Innovationscluster Sensorik Sachsen „SenSa“

(c) Ralf-Lippold
(c) Ralf-Lippold

Intelligente Sensorik ist der Schlüssel für eine funktionierende Digitalisierung und Vernetzung in allen Arbeits- und Lebensbereichen. Diese Querschnittstechnologie bietet enormes Wachstumspotenzial. Es für die mehr als 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister, die es auf diesem Feld in Sachsen gibt, optimal zu erschließen, ist Ziel des neuen Innovationsclusters Sensorik Sachsen (SenSa). In den kommenden vier Jahren arbeiten die sieben sächsischen Netzwerke AMZ Sachsen, Organic Electronics Saxony, Silicon Saxony, LRT Sachsen/Thüringen sowie VEMASinnovativ, biosaxony und BTS Rail Saxony an diesem gemeinsamen Ziel. Von den erzielten Ergebnissen sollen speziell die sächsischen Unternehmen profitieren. Sie werden produzieren und vermarkten, was SenSa an Neuerungen, Lösungen und Systemen zutage fördert.

In der Projektwerkstatt moderierte Sascha Mühl eine Projektidee im Worldcafé-Format

Mit einer Kick-off-Veranstaltung am 27. November 2018 in Dresden stellte das seit Juli 2018 arbeitende Cluster Inhalte und Ziele seiner Tätigkeit erstmals öffentlich vor. Neben Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wurden in einer Projektwerkstatt in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Sachsen auch erste Innovations- und Kooperationsansätze erarbeitet.

Projektleiter von SenSa ist André Knabe vom Clusterinitiator und Konsortialführer AMZ Sachsen. „Mit dem Know-how und den Erfahrungen aller Partner streben wir Lösungen gleich auf mehreren Zukunftsfeldern an. Dazu gehören digitale Kommunikation, Energie, Umwelt und Ressourcen, Mobilität sowie Medizin und Gesundheit. Die Vernetzung der Experten-Community erfolgt in erster Linie auf einer digitalen Plattform. Hier wird Open Innovation groß geschrieben, das Initiieren von F&E-Projekten steht im Vordergrund. 20 Innovations- und 30 Projektworkshops bis Juli 2022 tragen bei, Ideen in konkrete Produkte umzusetzen. Außerdem werden wir eine Übersicht zu vorhandenen Kompetenzen und Technologien sowie zu Trends erarbeiten und damit die sächsischen Sensorik-Stärken über den Standort hinaus sichtbar machen.“, erörtert Knabe.

Dr. Wolfgang Göhler, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzzentrums Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V.: Aus Sicht der Luft- und Raumfahrt bietet die Zusammensetzung des Konsortiums die einmalige Chance, die vorhandenen Kompetenzen im Bereich der Sensorik sowie Mikro- und Nanoelektronik mit der Anwendungskompetenz der Flugzeughersteller zu kombinieren.

Neben allen technischen Fragestellungen im Bereich der Luft- und Raumfahrt, wie etwa Einsatzbedingungen, Energieeffizienz und dem Trend zu immer mehr Komfort und Funktion in Passagierflugzeugen, wird die Zulässigkeit des Dateninformationsaustauschs eine der größten Herausforderungen. Dieses Verbundprojekt widmet sich diesen Fragestellungen und bietet eine sehr gute Ausgangsbasis für die Fusion von Sensorik, neuen Materialien, Mikro- und Nanoelektronik sowie Software zu neuen höherintegrierten Baugruppen und Komponenten, sie sichert auch gleichzeitig eine enge Fokussierung auf reale Anwendungsfälle für die Luft- und Raumfahrtindustrie und somit einen schnellen Marktzugang.