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Internationale Fachkräfte als Teil der Zukunftsstrategie

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Sinkende Bewerberzahlen, unbesetzte Stellen, höhere Forderungen der Kandidaten – der Fachkräftemangel hat viele Gesichter. Auf der anderen Seite:  Jahr für Jahr werden an den Hochschulen in Sachsen tausende Akademiker ausgebildet – jeder Zwanzigste von ihnen kommt aus dem Ausland*. Ist dies der Fachkräfteschatz, den es sich für den Mittelstand zu heben lohnt? Genau dieser Frage gingen wir gemeinsam mit „intap – Das internationale Talenteprojekt für Dresden“, dem BTS Bahntechnik Sachsen e. V. sowie dem Netzwerk der Automobilzulieferer Sachsen am 14. November 2018 an der TU Dresden nach.

Rund 40 sächsische Unternehmer und Studierende aus aller Welt kamen jüngst im Rahmen der BTS-AG Fach- und Führungskräfte zum Thema „Internationales Matchmaking – Vom Suchen und Binden von Fachkräften“ zum Erfahrungsaustausch und gegenseitigen Kennenlernen zusammen. Im Mittelpunkt der Begegnung stand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus dem sächsischen Mittelstand: Welche Chancen sind mit der zunehmenden Internationalisierung des Unternehmens verbunden? Welche Herausforderungen sind bei der Einstellung von internationalen Mitarbeitern zu meistern? Und wie profitieren die Mitarbeiter von der Internationalisierung? Fragen wie diesen standen Markus Wulke, Personalleiter der Dresdner GSA-CAD GmbH, sowie Wolfgang Schreder, Standortleiter der AVI Systems GmbH in Freital, Rede und Antwort.

Zusammenfassend verdeutlichte Moderatorin Anke Wagner von intap, welche Vorteile Multinationalität für Unternehmen mit sich bringen können:

  • Sprachkenntnisse und Netzwerke ebnen Zugänge zu internationalen Zielmärkten.
  • Andere Herangehensweisen und Denkmuster schaffen neue Impulse.
  • Die Leistungs- und Innovationsfähigkeit Ihres Betriebes kann eine Steigerung erfahren.
  • Heterogene Teams lösen komplexe Aufgabenstellungen innovativer.

Vor diesem Hintergrund war man sich einig, dass es sich definitiv lohnt den Fachkräfteschatz internationaler Mitarbeiter zu heben, insofern die Vorteile auch mit der Zukunftsstrategie des Unternehmens einhergehen. Und nicht nur das: Der Mittelstand bringt mit seinen flachen Strukturen und familiären Umgang auch die besten Voraussetzungen mit, internationale Fachkräfte auch längerfristig an das Unternehmen zu binden.

Die mit über 30 Jobangeboten reich bestückte Jobwall bildete schließlich den Ausgangspunkt erster Kennenlerngespräche zwischen den anwesenden Unternehmen und Studenten aus aller Welt.