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“Pioniere der Lüfte – Nonstop über den Atlantik” am Montag, 9. September, um 23:50 Uhr im Ersten (FOTO)

Bremen (ots) –

Seit der Mensch das Fluggerät erfunden hat, ist es der Traum
waghalsiger Piloten, den Atlantik nonstop zu überwinden. Tollkühne
Männer und Frauen in ihren knatternden Kisten riskieren ihr Leben
dafür. Vor 100 Jahren ist der Transatlantikflug erstmals gelungen.
Die “Geschichte im Ersten”-Dokumentation von Radio Bremen und rbb am
Montag, 9. September, um 23:50 Uhr, erinnert an den Wagemut und
technischen Erfindergeist, den Atlantik per Flugzeug zu überwinden,
blättert zurück in 100 Jahren Fluggeschichte, erzählt von
abenteuerlichen Flugversuchen, von grandiosen Leistungen und
Rekorden, umjubelten Helden der Lüfte, aber auch von Rückschlägen und
Katastrophen. “Pioniere der Lüfte – Nonstop über den Atlantik” zeigt
seltene Originaldokumente – besonders beeindruckend: Originalbilder
vom ersten Transatlantikflug des Flugschiffes R34 im Jahr 1919.

Alles beginnt 1918 mit einem Aufruf der britischen Tageszeitung
Daily Mail: 10.000 Pfund wird denjenigen versprochen, die “… als
erste den Atlantik mit einem Flugzeug von jedem beliebigen Punkt in
den USA, Kanada oder Neufundland nach Großbritannien oder Irland in
maximal 72 Stunden überfliegen.” Vier Teams versuchen 1919 von
Neufundland aus den Start. Es sind allesamt arbeitslose
Kriegsflieger. Nur zwei kom-men durch: John Alcock und Arthur Whitten
Brown.

Als sie mit ihrem zweimotorigen Doppeldecker am 15. Juni 1919 in
Irland landen, haben sie den Atlantik auf dem Luftweg zum ersten Mal
in der Geschichte der Menschheit bezwungen. Eine Ungerechtigkeit der
Geschichte, dass die beiden Engländer mit ihrem Langstreckenrekord
bald in Vergessenheit gerieten.

In den 20er Jahren folgten zahlreiche weitere Versuche und
Rekorde. Amelia Earhart, Hermann Köhl oder Charles Lindbergh – sie
wurden gefeiert wie Popstars, erhielten Orden, reisten umjubelt durch
die Lande.

Berühmt wird jedoch das “Bremen”-Trio, das 1928 Geschichte
schreibt: Hermann Köhl, Ehrenfried Freiherr Günther von Hünefeld und
der Ire James Fitzmaurice. Es sind dramatische Szenen, die Köhl
später genauestens beschreibt: ein stotternder Motor, Sturm und
Nebel, Hunger, Kälte und schließlich die Furcht, sich gänzlich
verflogen zu haben. Das eigentliche Ziel, New York, wo Tausende auf
sie warten, verpassen die Abenteurer. Aber sie erreichen mit ihrer
Notlandung auf Greenly Island nordamerikanischen Boden und haben
damit als erste den Atlantik in Ost-West-Richtung bezwungen.

Wer glaubt, die Transatlantikfliegerei sei ein reines Männerthema,
irrt. In kaum einem anderen Bereich sind damals Frauen so präsent wie
als Pilotinnen. Die Amerikanerin Amelia Earhart ist 1932 die erste
Frau, die den Atlantik in West-Ost-Richtung bezwingt. Allein in einem
Flugzeug.

Viele Pioniere der Lüfte sind jedoch verschollen und abgestürzt
beim Versuch, den Ozean in einer fliegenden Kiste zu überwinden.

“Pioniere der Lüfte – Nonstop über den Atlantik” geht der Frage
nach, was waghalsige Abenteurer(innen) vor 100 Jahren dazu bewegte,
den Atlantik auf dem Luftweg zu bezwingen. Erzählt werden persönliche
Geschichten von Menschen, die durch ihren Mut und ihre
Entschlossenheit zu Helden wurden und zu Wegbereitern einer neuen Art
des Reisens von Kontinent zu Kontinent.

Eine Produktion Moos Film U.G. im Auftrag von Radio Bremen
(Redaktion Britta-Susann Lübke) und rbb (Redaktion Jens Stubenrauch)
für das Erste 2019

“Pioniere der Lüfte – Nonstop über den Atlantik” steht für
akkreditierte Pressevertreterinnen und -vertreter im Vorführraum des
Presseservice Das Erste (https://presse.daserste.de/index.html) zur
Ansicht bereit.

Weitere Pressefotos sind bei ARD Foto
(https://www.ardfoto.de/index.phtml) abrufbar.

Pressekontakt:
Radio Bremen
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