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Wirtschaftlicher Stillstand statt nachhaltige Entwicklung – Bayrische Landesregierung vertagt Entscheidung zur dritten Bahn – ADV kritisiert Entscheidung zu Moratorium

Berlin (ots) – CSU und Freie Wähler haben sich in Ihrem
Koalitionsvertrag auf ein Moratorium für die 3. Bahn am Flughafen
München verständigt. Die dritte Bahn verzögert sich damit um
mindestens fünf Jahre. „Die dritte Bahn ist eines der wichtigsten
Infrastrukturvorhaben in Deutschland. Sie ist Garant für Wachstum und
Arbeitsplätze. Wir fordern, dass die Politik sich zu dem
Zukunftsprojekt dritte Bahn bekennt“, so Ralph Beisel.

Die Verankerung des Moratoriums im Koalitionsvertrag ist aus Sicht
des Flughafenverbandes ADV nicht nachvollziehbar. Das Vorhaben hat
alle Schritte der Planfeststellung erfolgreich durchlaufen. Der
Flughafen München hat eine vorbildliche Bürgerbeteiligung
durchgeführt. Alle gerichtlichen Instanzen haben die Ausbauplanungen
bestätigt. Überzeugende Bedarfsprognosen belegen die Erfordernis für
eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen München.

Der ADV-Hauptgeschäftsführer weiter:

„Die Auseinandersetzung um den Bau einer dritten Start- und
Landebahn dauert inzwischen schon über 12 Jahre. Es ist höchste Zeit,
dass die Politik dieses für Deutschland so wichtige
Infrastrukturprojekt, das den Steuerzahler keinen Cent kostet,
endlich umsetzt! Für die Flughäfen in Deutschland ist die
Entscheidung in Bayern von hoher Relevanz. Die Erweiterung des
Flughafens München ist ein wichtiges Infrastrukturvorhaben für den
Wirtschaftsstandort Bayern und von hoher Bedeutung für die
Zukunftsfähigkeit des Luftverkehrs in Deutschland.“

Und der Luftverkehr wächst weiter in Deutschland: In den kommenden
12 Jahren erwarten die ADV-Flughäfen einen Anstieg auf über 300 Mio.
Passagiere. Um dieses Wachstum zu bewältigen, sind bedarfsgerechte
Kapazitätserweiterungen notwendig. „Nur damit können die deutschen
Flughäfen das Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung und der Wirtschaft
erfüllen und um weltweiten Wettbewerb bestehen. Die dritte Bahn
sichert langfristig Konnektivität und damit den Zugang zu weltweiten
Märkten“, erklärt Beisel.

Pressekontakt:
Isabelle B. Polders
Fachbereichsleitung Verbandskommunikation I ADV-Pressesprecherin
Tel.: +49 30 310118-14
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Sabine Herling
Fachbereichsleitung Verbandskommunikation I ADV-Pressesprecherin
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