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Weihnachtsferien: Beliebte Reiseziele häufig von Flugproblemen betroffen

Berlin (ots) – Nicht wenige Deutsche verbringen die Feiertage rund
um Weihnachten und Neujahr im Urlaub. Das weltweit führende Portal
zur Durchsetzung von Fluggastrechten, AirHelp (www.AirHelp.de) hat in
Kooperation mit der Karten-App MAPS.ME das Reiseverhalten der
Deutschen zur Weihnachtszeit untersucht. Demnach gehören Paris,
London und Amsterdam zu den beliebtesten Reiseziele der Deutschen.
Die Flüge dorthin sind jedoch häufig verspätet oder fallen aus. So
waren während der letzten Weihnachtszeit über 40 Prozent der Flüge
zum Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle an vier der größten deutschen
Flughäfen von Flugproblemen betroffen.

Paris, London, Amsterdam: Beliebte Sehenswürdigkeiten

Deutsche Reisende zieht es über die Weihnachtsfeiertage am
liebsten in das europäische Ausland. Laut einer Analyse von AirHelp
und Maps.me zählen insbesondere die französische-, britische- und
niederländische Hauptstadt zu den Top-Reisezielen. Während die
Deutschen in Amsterdam vor allem das Anne-Frank-Haus, das Van Gogh
Museum und den königlichen Palast in der Innenstadt ansteuern, zieht
es sie in London überwiegend zum Buckingham Palace, ins Warenhaus
Harrods und zum Big Ben. In Paris zählen das Kunstmuseum Musée
d’Orsay, die Galeries Lafayette und der Louvre-Palast zu den
beliebtesten Attraktionen deutscher Touristen.

Paris: Hier gab es letztes Jahr besonders viele Flugprobleme

Die Flüge in die Stadt der Liebe waren während der letzten
Weihnachtszeit häufig von Problemen betroffen. Im Zeitraum zwischen
dem 20. Dezember 2016 und dem 03. Januar 2017 zählte die Flugstrecke
zum Pariser Flughafen Charles de Gaulle an vier der 13 größten
deutschen Flughäfen zu den drei Strecken mit den meisten Verspätungen
oder Ausfällen. Jeweils über 40 Prozent der Flüge aus Düsseldorf,
Hannover, Stuttgart und Berlin-Tegel starteten im untersuchten
Zeitraum nicht nach Plan.

Auch die Flüge an die verschiedenen Londoner Airports waren an
vier der 13 größten deutschen Flughäfen häufig von Flugverspätungen
und -ausfällen geprägt. Besonders betroffen waren Flüge aus Hamburg
und Stuttgart zum Londoner Gatwick-Airport. Aus Hamburg waren 58
Prozent dieser Flüge verspätet oder fielen aus, in Stuttgart waren
sogar über 61 Prozent dieser Flüge von Problemen betroffen.

Ebenfalls an vier der 13 größten deutschen Flughäfen zählten die
Flüge an einen der Istanbuler Flughäfen zu den drei problematischsten
Flugstrecken der letzten Weihnachtszeit. Die Flugstrecken in Richtung
der Moskauer Airports waren sogar an fünf der untersuchten Flughäfen
besonders häufig von Verspätungen und Ausfällen betroffen.

Entschädigungen bei Flugproblemen: 14 Millionen Euro für deutsche
Fluggäste

Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen
in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Allein aus dem
Zeitraum vom 20. Dezember 2016 bis zum 3. Januar 2017 steht deutschen
Fluggästen eine finanzielle Entschädigung von über 14 Millionen Euro
zu. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge
der Flugstrecke. Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig
von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie des
Grundes für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene
Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend
durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Der 23. Dezember stellte letztes Jahr an neun der 13 untersuchten
Flughäfen den Tag mit dem höchsten Flugaufkommen dar. Einzig am
Flughafen Berlin-Tegel, München und Halle/Leipzig war das
Flugaufkommen einen Tag zuvor noch höher. Am Dortmunder Flughafen
starteten am 21. Dezember 2016 die meisten Flüge.

Dirk Busse, Marketing-VP von AirHelp, kommentiert die Analyse:
„Für Reisende können Flugverspätungen und -ausfälle zu einem
unnötigen Stressfaktor während der Feiertage werden, obwohl diese
Zeit ja eigentlich für ihre Besinnlichkeit steht. So gab es während
der Weihnachtszeit im letzten Jahr an deutschen Flughäfen
vergleichsweise viele Flugverspätungen und -ausfälle bei beliebten
Flugstrecken. Betroffene Passagiere sollten unbedingt prüfen, ob ihr
Flug zu einer Entschädigung berechtigt. Wir von AirHelp unterstützen
Passagiere dabei, ihr Recht durchzusetzen und ziehen wenn nötig auch
vor Gericht für sie“.

Entschädigungsanspruch noch am Gate prüfen

Mit der AirHelp-App können betroffene Passagiere noch am Flughafen
prüfen, ob ihr verspäteter oder annullierter Flug
entschädigungsberechtigt ist. Dafür reicht es, das Bordticket mit dem
App-internen Boarding-Pass-Scanner einzuscannen. Anschließend haben
Passagiere zudem die Möglichkeit AirHelp damit zu beauftragen ihr
Recht auf eine Entschädigung bei der Airline geltend zu machen. Die
AirHelp-App gibt es gratis im Google Play Store und im App-Store von
Apple.

Alle relevanten Daten der Untersuchung stehen unter nachfolgendem
Link zur Verfügung: www.bit.ly/flugxmas

Pressekontakt:
Nils Leidloff | nils.leidloff@tonka-pr.com | +49.30.27595973.16

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