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Refugee Air: „Wir heißen die ersten Flüchtlinge willkommen, die sicher in Stockholm gelandet sind“

Stockholm (ots/PRNewswire) –

Nach intensiven Bemühungen, zu zeigen, dass es legale
Möglichkeiten für Flüchtlinge gibt, um sicher in die EU zu gelangen,
und dieses Thema bei mehreren europäischen Ländern ganz oben auf die
Tagesordnung zu rufen, gab Refugee Air heute bekannt, dass die
Initiative das europäische Verteilungsprogramm und die Entscheidung
der schwedischen Regierung unterstützt, ihre UN-Quoten um das
Dreifache zu erhöhen. 

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„Dies ist ein grosser Grund zur Freude für uns und fügt sich gut
in unsere Agenda ein, sichere Routen für Flüchtlinge in die EU zu
schaffen. Wir haben bereits den Beweis dafür geliefert, dass die
Haftung des Luftfahrtunternehmens missverstanden wurde und keine
konkreten Auswirkungen auf die aktuelle Situation hat. Tatsache ist,
dass Flüchtlinge berechtigt sind, zu fliegen“, so Susanne Najafi,
Mitgründerin von Refugee Air. Wir haben hart an der Realisierung
sicherer Routen gearbeitet und sind sehr froh zu sehen, dass die
europäischen Regierungschefs zusammenkommen und dies umsetzen, indem
sie ein permanentes Programm und eine tragfähige Lösung für sichere
Flugreisen für Flüchtlinge in Krisensituationen ausarbeiten.

Anfang dieses Monats gab Refugee Air bekannt, dass seine
rechtliche Prüfung zeigte, dass alle syrischen Flüchtlinge berechtigt
sind, in EU-Länder zu fliegen. Das European Distribution Program ist
eine Lösung, die sofortige Reisen für Asylsuchende innerhalb der EU
in Übereinstimmung mit dem Programm ermöglicht.

„Eines unserer meistgenannten Ziele war es, ein Flugzeug zu
chartern, um zu zeigen, dass ein sicherer Luftweg für Flüchtlinge
eine tragfähige Option ist, sowie diese Option in ein nachhaltiges
Modell zu verwandeln. Wir sind deshalb sehr froh darüber, dass die
europäischen Länder dieses Problem angegangen sind und nachhaltige
Prozesse angwandt haben, um tausenden von Flüchtlingen sichere
Reisewege in die EU zu ermöglichen“, so Emad Zand.  „Dieser erste
Flug war nicht nur für unseren Fall ein grosser Gewinn, sondern für
alle Initiativen, die auf sichere Reisewege für Flüchtlinge drängen.
Wir glauben, dass die EU und insbesondere Schweden einen wichtigen
Präzedenzfall geschaffen haben.“

Die Refugee Air-Initiative begann im September und wuchs schnell
zu einer Gemeinschaftsbewegung an, die hunderte von Schwedens
einflussreichsten Unternehmern, Rechtsanwälten und anderen führenden
Fachleuten verpflichtete, gemeinsam Lösungen zu suchen, um zu
verhindern, dass Menschen aufgrund rechtlicher Bestimmungen ihr Leben
auf See riskieren.

„Wir haben über 830 Millionen Menschen mit
unserer #letthemfly-Kampagne erreicht, und Tausende haben uns
kontaktiert, um zu erfahren, wie sie helfen können. Es gibt eine
breite Bewegung in Europa, die sehen will, dass Flüchtlinge die
Möglichkeit haben, sicher in die EU zu fliegen, und jetzt sehen wir,
wie dies geschieht“, so Emad Zand.

In der Folgezeit wird Refugee Air weiterhin daran arbeiten, die
Bedingungen für Flüchtlinge vor Ort in Schweden zu verbessern, und
befindet sich aktuell in Diskussionen mit einer Vielzahl von
Regierungsorganisationen und Nicht-Regierungsorganisationen (Non
Government Organisations, NGOs), um innerhalb der Initiative
erworbene Ressourcen und Wissen zu teilen.

„Wir haben gezeigt, dass unternehmerische Organisationen wie
Refugee Air mit Crowdsourcing schnell etwas bewegen können und sowohl
etablierten NGOs als auch Regierungen enorme Ressourcen liefern
können. Dies könnte der zukünftige Weg sein, Hilfe und Unterstützung
in Krisensituationen zu mobilisieren, und wir sind froh, den Entwurf
von Refugee Air zu teilen“, so Susanne Najafi.

Über Refugee Air  

Refugee Air ist eine gemeinnützige Initiative unter der Leitung
von motivierten Unternehmern und Menschenfreunden, deren Ziel es
ist, Flüchtlingen eine sichere Reise in die EU zu ermöglichen. Wir
wissen, wie man Probleme löst und Dinge anpackt, und wollen jetzt
sofort einen Beitrag leisten. Wir nutzen unsere
Crowdsourcing-Kompetenzen und unser weitreichendes Netzwerk, um Leben
zu retten und positive Veränderungen herbeizuführen.

Susanne Najafi ist eine Multiunternehmerin, die viele Unternehmen
in verschiedenen Branchen aufgebaut hat.  Heute investiert sie in
neue Ideen und Start-up-Projekte.

Emad Zand ist ein Multiunternehmer in den Bereichen
Gesundheitswesen und Technologie und hat bereits Unternehmen mit
mehreren tausend Mitarbeitern aufgebaut und geleitet.

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Medienkontakt: 
Omid Ekhlasi, PR director, Refugees Air 
Tel.: +46-(0)735-25-25-09 
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