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Konzern-Zwischenbericht Q1/2014: Finanzzahlen legen in ersten drei Monaten zu

Frankfurt (ots) – Steigende Passagier- und Cargo-Zahlen als Basis
für positive Zwischenbilanz / Schulte: „Entwicklung zum Jahresstart
bestätigt Ausblick“

Die Fraport AG bilanziert im ersten Quartal des Geschäftsjahres
2014 positive Finanzzahlen, die im Wesentlichen vom Verkehrswachstum
an allen Konzern-Flughäfen getragen wurden. Der bereinigte
Konzern-Umsatz stieg um 5,4 Millionen Euro beziehungsweise 1,1
Prozent auf 517,3 Millionen Euro. Das Konzern-EBITDA verbesserte sich
um 13 Millionen Euro beziehungsweise 10,7 Prozent auf 134,5 Millionen
Euro und das Konzern-Ergebnis lag in Höhe von sechs Millionen Euro um
1,5 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.

Am Standort Frankfurt stiegen in den ersten drei Monaten des
Jahres das Passagieraufkommen (plus zwei Prozent), die Flugbewegungen
(plus 1,1 Prozent), die Höchststartgewichte (plus 2,1 Prozent) und
auch die Cargo-Tonnage (plus 4,5 Prozent) und das trotz einer
Vielzahl an Flugannullierungen im Zusammenhang mit Streikmaßnahmen.
Begünstigt war die positive Entwicklung durch einen vergleichsweise
milden Winter. Konzernweit entwickelten sich auch die Passagierzahlen
an den Beteiligungsflughäfen in Lima, Antalya, St. Petersburg und
Xi’an weiterhin positiv.

Die gute operative Entwicklung und ein im Vorjahresvergleich
niedrigeres Investitionsvolumen führten zu einem deutlichen Anstieg
des Free Cash Flows um 65,9 Millionen Euro auf 19,5 Millionen Euro.
„Die Zahlen zeugen von einem guten Jahresstart. Auch aufgrund einer
weiter wachsenden Nachfrage im Luftverkehr beurteilen wir die
Entwicklung des Fraport-Konzerns positiv. Den Ausblick auf das
Gesamtjahr sehen wir bestätigt und erwarten weiterhin eine
Entwicklung oberhalb des Vorjahresniveaus“, kommentiert
Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte die vorgelegten
Zahlen.

Die einzelnen Segmente im Überblick:

Aviation: Der Umsatz im Segment Aviation stieg in den ersten drei
Monaten auf 189,4 Millionen Euro (plus 2,4 Prozent). Wesentliche
Gründe waren die gestiegene Passagierzahl am Standort Frankfurt sowie
die Anhebung der Flughafen-Entgelte zum 1. Januar 2014 um
durchschnittlich 2,9 Prozent. Im vergleichsweise milden Winter fielen
die Aufwendungen für Winterdienstleistungen deutlich niedriger aus
als im Vorjahr. Das Segment-EBITDA stieg aufgrund der positiven
Umsatz- und der rückläufigen Aufwandsentwicklung deutlich auf 30,3
Millionen Euro (plus 56,2 Prozent). Nahezu konstante Abschreibungen
führten zu einem Segment-EBIT von 1,6 Millionen Euro (plus 11,0
Millionen Euro).

Retail & Real Estate: Mit 106,5 Millionen Euro lagen die
Umsatzerlöse des Segments Retail & Real Estate im ersten Quartal 2014
unter dem Wert des Vorjahresquartals (minus 1,1 Prozent). Während die
rückläufigen Umsätze im Bereich Real Estate im Wesentlichen auf
geringere Energie- und Versorgungsleistungen aufgrund des milden
Winters zurückzuführen waren, ließen sich die niedrigeren
Retail-Umsätze vor allem auf eine rückläufige Passagierzahl auf
interkontinentalen Verbindungen zurückführen. Im Vergleich zu
Passagieren auf kontinentalen Verbindungen weisen die Passagiere auf
interkontinentalen Strecken ein überdurchschnittlich hohes
Kaufverhalten auf, die Kennzahl „Netto-Retail-Erlös pro Passagier“
sank korrespondierend auf 3,69 Euro (minus 1,3 Prozent). Trotz des
rückläufigen Umsatzes stieg das Segment-EBITDA aufgrund rückläufiger
operativer Aufwendungen aus geringeren Energie- und
Versorgungsleistungen um zwei Millionen Euro auf 82,4 Millionen Euro
(plus 2,5 Prozent). Das Segment-EBIT stieg auf 61,9 Millionen Euro
(plus 2,7 Prozent).

Ground Handling: Die höhere Passagierzahl und die Anhebung der
Infrastrukturentgelte führten im ersten Quartal 2014 im Segment
Ground Handling zu einem leichten Umsatzanstieg auf 148,7 Millionen
Euro (plus 0,5 Prozent). Trotz der Tariferhöhungen konnte der
Personalaufwand durch einen optimierteren Personaleinsatz im ersten
Quartal 2014 verringert werden. Im Zusammenhang mit dem Umsatzanstieg
und den geringeren Personalaufwendungen verbesserte sich das
Segment-EBITDA um 2,7 Millionen Euro, lag allerdings mit minus 2,8
Millionen Euro weiterhin im negativen Bereich. Auch das Segment-EBIT
konnte um 2,9 Millionen Euro gesteigert werden, lag aber ebenfalls
mit minus 11,9 Millionen Euro weiterhin im negativen Bereich.

External Activities & Services: Das Segment External Activities &
Services wies im ersten Quartal 2014 einen Umsatzrückgang um 14
Millionen Euro auf 75,1 Millionen Euro aus (minus 15,7 Prozent). In
Höhe von 15,5 Millionen Euro war die Umsatzreduzierung einzig auf die
geringere Erfassung ergebnisneutraler kapazitativer Investitionen in
den Konzern-Gesellschaften Twin Star und Lima in Verbindung mit der
Anwendung von IFRIC 12 zurückzuführen. Bereinigt um diesen Effekt
erhöhte sich der Segment-Umsatz auf 72,7 Millionen Euro (plus 2,1
Prozent). Grund für die positive Umsatzentwicklung war im
Wesentlichen das Passagierwachstum in Lima, das den negativen
Währungskurseffekt aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro
kompensierte. Der operative Aufwand des Segments sank vor allem
aufgrund geringer kapazitativer Investitionen in den
Konzern-Gesellschaften Twin Star und Lima. Das Segment-EBITDA
reduzierte sich trotz der positiven organischen Umsatzentwicklung auf
24,6 Millionen Euro (minus 9,6 Prozent). Wesentlicher Grund dafür
waren einmalige Vorjahreserträge im Bereich der IT-Dienstleistungen
am Standort Frankfurt. In Höhe von 9,6 Millionen Euro lag das
Segment-EBIT unter dem Wert des Vorjahres (minus 31,9 Prozent).

Der Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 31. März 2014 ist auf
der Fraport-Internetseite unter http://ots.de/Cund8 (Reiter
„Zwischenberichte“) abrufbar.

Pressekontakt:
Fraport AG
Mike Peter Schweitzer
Pressesprecher
Unternehmenskommunikation
60547 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 690-70555
m.schweitzer@fraport.de
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