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Kein Fleisch, keine Flugreisen – verzichten fürs Klima? „Zur Sache Baden-Württemberg“, SWR Fernsehen (VIDEO)

Stuttgart (ots) –

„Zur Sache Baden-Württemberg“, das landespolitische Magazin des
SWR, Donnerstag, 13. Juni 2019, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in
Baden-Württemberg / Moderation Clemens Bratzler

Jeden Tag ein Stück Fleisch auf dem Teller und übers Wochenende
mit dem Billigflieger zum Shoppen nach Madrid. „Geht gar nicht mehr“,
mahnen die jungen Klimaaktivist*innen von „Fridays for Future“. Von
der Politik fordern sie strengere Gesetze für den Klimaschutz – und
von uns allen fordern sie Verzicht. Die Diskussion läuft auf vollen
Touren. Brauchen wir etwa eine CO2-Steuer oder mehr Fahrverbote in
den Städten? Und müssen wir Abschied nehmen von liebgewonnen aber
klimafeindlichen Gewohnheiten?

Diese Fragen stellt das landespolitische Magazin „Zur Sache
Baden-Württemberg“ im SWR Fernsehen unter anderem Christof Timpe vom
Öko-Institut e.V. Freiburg. Er ist zu Gast in der Sendung am
Donnerstag, 13. Juni 2019, von 20:15 bis 21 Uhr.

Vor Ort – Flugscham oder Fluglust?

Vor-Ort-Reporterin Alexandra Gondorf ermittelt ihren persönlichen
ökologischen Fußabdruck und stellt fest: Sie verursacht etwa so viel
Kohlendioxid wie der deutsche Durchschnittsbürger, nämlich um die 11
Tonnen. Doch das ist viel zu viel, sagen Klimaschützer. Die
Reporterin prüft, wo man überall CO2 einsparen kann. Sie spricht mit
Vielfliegern und Urlaubern am Flughafen und trifft eine Stuttgarter
Familie, die ihr Auto abgeschafft hat und aufs Fliegen komplett
verzichtet. Alles fürs Klima – doch wer geht diesen Weg mit?

Weitere geplante Themen:

Mit 30 Sachen durchs Unterholz – E-Bikes nerven Wanderer

Statt Wandern über Stock und Stein: Bergraufheizen dank
Elektroantrieb. Die E-Bikes haben den Wald erreicht. Das bringt zwar
immer mehr Menschen vom Wohnzimmer raus in die Natur – allerdings
auch an Orte, wo Fahrradfahren verboten ist. Verkommt der Wald zu
einem Rummelplatz für Trendsportler?

Der Japanische Staudenknöterich auf dem Vormarsch

Er ist ein schnellwachsender Sichtschutz, Nahrungsquelle für
Bienen und in voller Blüte ein echter Hingucker – der Japanische
Staudenknöterich wird von unwissenden Hobbygärtnern geschätzt. Doch
einmal gepflanzt ist die mannshohe Zierpflanze kaum noch zu stoppen.
Sie breitet sich immer weiter aus. Dabei richtet der Asien-Import
Schäden an Gebäuden oder Hochwasserdämmen an, so auch an den Ufern
von Acher und Rench in Südbaden. Bundesweit werden laut der
Umweltorganisation BUND jährlich zwischen 34 und 41 Millionen Euro
für den Kampf gegen die Pflanze ausgegeben. Doch was hilft überhaupt
gegen den Japanischen Staudenknöterich?

Frauenfußball-WM – Ungleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Viele Jahre lang war Frauen das Fußballspielen in Deutschland
verboten. „Das Treten ist männlich“, hieß es damals. 1955 schrieben
die DFB-Funktionäre: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche
Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das
Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“
Doch die Frauen hielten sich nicht daran, trainierten heimlich. Erst
im Herbst 1970 wurde das Frauen-Fußballverbot aufgehoben und führte
in Deutschland zu einer wahren Erfolgsgeschichte: achtfache
Europameisterinnen, zweifache Weltmeisterinnen – und bei der
laufenden WM in Frankreich gehört unsere weibliche Nationalmannschaft
zu den Favoriten. Aber das wird den Frauen kaum honoriert. Während
den Männern im letzten Jahr bei der WM 350.000 Euro als Erfolgsprämie
geboten wurden, bekommen die Nationalspielerinnen 75.000 Euro, wenn
sie die Weltmeisterschaft nach Hause holen. Und eine
Bundesliga-Spielerin bekommt im Schnitt für eine Saison so viel wie
die Männer für ein einziges Spiel.

Teurer Bauabfall – Preistreiber für Häuslebauer?

Tonnenweise Erde werden gerade in Kirchheim/Teck ausgehoben für
das Steingauquartier. Wohin damit? „Erde gilt als Abfall, sobald sie
der Bagger schaufelt“, sagt Bauunternehmer Walter Feeß, und deswegen
müsse sie verwertet werden. Und das werde immer teurer. Die
Bauwirtschaft Baden-Württemberg geht in manchen Regionen von einer
Verdoppelung der Kosten für die Entsorgung aus: bis zu 30.000 Euro
nur für den Aushub eines Kellers. Schuld daran seien steigende
Deponiegebühren und weite Anfahrten, beklagen Bauunternehmer.

„Zur Sache Baden-Württemberg“

Das SWR Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ mit Clemens
Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen.
Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und
Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden.
In der „Wohnzimmer-Konferenz“ diskutieren jeden Donnerstag drei
Baden-Württemberger*innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live
über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem
Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit
der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links
unter www.swr.de/kommunikation.

Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge
unter www.ARDMediathek.de und www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg
zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:
Katja Matschinski, 0711 929 11063, kommunikation@SWR.de

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