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Deutsche Flughäfen haben erste Bewährungsprobe bestanden – positive Pünktlichkeitsbilanz im Osterreiseverkehr stimmt optimistisch

Berlin (ots) – „Die Anstrengungen aller Beteiligten für eine
verbesserte Pünktlichkeit sind mit Konsequenz weiterzuführen.“ Die
deutschen Flughäfen haben den erhöhten Reiseverkehr zu den
Osterferien weitestgehend ohne größere Komplikationen abgewickelt.
Obwohl an den deutschen Flughäfen über die Ostertage deutlich mehr
als 5 Millionen Passagiere abgeflogen sind, konnten
Pünktlichkeitswerte von über 80% erzielt werden. Eine Verbesserung
von über 5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, obwohl mehr
Passagiere (+3%) geflogen sind und es auch mehr Starts- und Landungen
(+2%) an den Flughäfen gab.

In die Auswertung des Flughafenverbandes ADV sind die Ergebnisse
der internationalen Drehkreuze ebenso eingeflossen wie die
Rückmeldungen von Großflughäfen und der kleineren Standorte. Im
Ergebnis kann festgehalten werden, dass die eingeleiteten Maßnahmen
dem erhöhten Passagieraufkommen mit wenigen Ausnahmen standgehalten
haben.

„Die Reisezeit zu Ostern war ein erster Gradmesser für die
Wirksamkeit der Maßnahmen der deutschen Luftverkehrsbranche. Ich
freue mich, dass es trotz des beachtlichen Mehrverkehrs in den
Osterferien keine größeren Probleme an den deutschen Flughäfen gab –
von einzelnen Ausnahmen abgesehen. Weder überlange Wartezeiten an den
Sicherheitskontrollstellen noch viele verspätete oder annullierte
Flüge waren Folge des starken Osterreiseverkehrs“, fasst Ralph
Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, eine
ADV-Analyse zusammen.

Aus Sicht des Flughafenverbandes ADV ein wichtiger Zwischenerfolg,
der zeigt, dass viele der angestoßenen Maßnahmen von Airlines und
Flughäfen wirken. Für einen stabilen Flughafenbetrieb haben die
Flughäfen mit allen Dienstleistern Maßnahmen zur Prozessoptimierung
angestoßen. Das Personal in den Bodenverkehrsdiensten wurde
insbesondere in Spitzenzeiten aufgestockt. In den Terminals wurde die
Zuführung der Fluggäste zu den Kontrollstellen verbessert. An
zahlreichen Standorten konnten die Flächen für die
Sicherheitskontrollen vergrößert werden. Neue Kontrollspuren wurden
so geschaffen. An einzelnen Flughäfen wird innovative
Passagier-Kontrolltechnik in den Sicherheitskontrollen getestet. Die
deutschen Verkehrsflughäfen sehen in der Bilanz des
Osterreiseverkehrs einen Beleg dafür, dass die Zusammenarbeit der
Stakeholder in der Luftverkehrsbranche gut funktioniert.

ADV-Hauptgeschäftsführer Beisel gibt allerdings zu bedenken, dass
die Osterferien nur eine erste Bewährungsprobe darstellen. „Die
Leistungsfähigkeit der Abläufe zeigt sich erst in den Sommermonaten,
wenn Terminals, Vorfelder und auch der von der Flugsicherung
kontrollierte Luftraum dauerhaft Höchstbelastungen ausgesetzt sind.
Deshalb darf es auch keine vorschnelle Entwarnung geben. Die
Anstrengungen aller Beteiligten für eine verbesserte Pünktlichkeit
sind mit Konsequenz weiterzuführen.“

Ein Nachlassen bei den Bemühungen darf es insbesondere bei den
Passagierkontrollen nicht geben. „An den Ostertagen haben die
Polizeibehörden und Dienstleister an den Kontrollstellen
hervorragende Arbeit geleistet. Lange Warteschlangen konnten bis auf
wenige Ausnahmen vermieden werden. Dennoch muss an dieser
Stellschraube das Optimierungspotenzial weiter genutzt werden.
Weiterhin gilt das Angebot der größeren Flughäfen, von der
Bundespolizei Aufgaben zu übernehmen, etwa bei der operativen
Einsatzsteuerung der Dienstleister oder bei der Beschaffung von
Kontrolltechnik“, unterstreicht der ADV-Hauptgeschäftsführer.

Der Flughafenverband ADV wird in engem Schulterschluss mit den
Flughäfen die Entwicklung der Pünktlichkeit auch in Zukunft
monitoren. „Die Hintergründe werden regelmäßig analysiert und bei
Bedarf Maßnahmen eingeleitet. Das ist ein Versprechen, das wir den
Reisenden geben und ein Anspruch, den das zuständige
Bundesverkehrsministerium zurecht von der deutschen
Luftverkehrsbranche erwartet“, betont Beisel.

Pressekontakt:
Sabine Herling
Fachbereichsleitung Verbandskommunikation I ADV-Pressesprecherin
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