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Anzahl der Flugpassagiere im ersten Quartal 2015 um 4,5 % gestiegen

Wiesbaden (ots) – In den ersten drei Monaten 2015 stieg die Zahl
der von deutschen Flughäfen abgereisten Passagiere gegenüber dem
ersten Quartal 2014 um 4,5 % auf 21,4 Millionen. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies – jeweils auf das
erste Quartal eines Kalenderjahres bezogen – der größte Zuwachs seit
2010.

In jedem der drei ersten Monate des Jahres 2015 war die Anzahl der
Flugpassagiere höher als im jeweiligen Vorjahresmonat: um 2,3 % im
Januar, um 3,1 % im Februar und um 7,4 % im März. Für das
März-Ergebnis dürfte dabei eine Rolle gespielt haben, dass die
Osterferien im Vergleich zum Vorjahr früher begannen.

Während der Auslandsverkehr mit 16,2 Millionen Passagieren um 6,1
% zulegte, konnte der Inlandsverkehr mit 5,2 Millionen Passagieren (-
0,5 %) das Vorjahresergebnis nicht ganz erreichen.

Im Auslandsverkehr erzielte nach Kontinenten Europa ein Plus von
5,4 %. Stark gewachsen ist dabei der Luftverkehr mit dem Vereinigten
Königreich (+ 7,5 %), Italien (+ 10,0 %) und der Türkei (+ 11,5 %).
Die Flugpassagierzahlen nach Russland sanken hingegen um 15,9 %.

Der Interkontinentalverkehr stieg von Januar bis März 2015 um 8,5
%, wozu primär der Berichtsmonat März 2015 mit einem Plus von 11,7 %
beitrug. Die Fluggastzahlen nach Asien als aufkommensstärkste
Zielregion stiegen im ersten Quartal 2015 zweistellig um 10,1 %. Für
das zahlenmäßig bedeutendste Zielland in Asien, die Vereinigten
Arabischen Emirate, erhöhte sich die Zahl der Flugpassagiere um 18,0
%.

Auch für Afrika ergab sich mit + 18,2 % ein zweistelliger Zuwachs.
Dem war allerdings im entsprechenden Vorjahresquartal ein Einbruch
der Fluggastzahlen von 16,0 % vorausgegangen.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Lothar Fiege, Telefon: (0611) 75-2391 www.destatis.de/kontakt

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